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PD Dr. Michael Eggers

Institut für deutsche Sprache und Literatur I
Neuere deutsche Literaturwissenschaft
Albertus-Magnus-Platz
D-50923 Köln

Raum: 3.217
Tel: 470-3789
Fax: 470-5107
E-Mail: m-eggers(at)gmx.net

Aktuelle Sprechstundenzeiten finden Sie auf Phil Services.

Forschungsschwerpunkte

  • Geschichte und Theorie der Komparatistik
  • Wissensgeschichte und Literatur
  • Die Stimme in Literatur und Kulturtheorie
  • Multilinguale Literatur
  • Gegenwartsdramatik

Biographisches

  • geb. 1969; Studium der Germanistik und Anglistik in Köln und London
  • Promotion 2002; Promotionsstipendium (Graduiertenförderung NRW) Postdoktorandenstipendium im Graduiertenkolleg "Interkulturelle Kommunikation in kulturwissenschaftlicher Perspektive" der Universität des Saarlands
  • 2006 Sylvia Naish Research Fellow am Institute of Germanic and Romance Studies, London.
  • Seit 2004 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für deutsche Sprache und Literatur I der Uni Köln
  • 2007-2009 mit ‚Eigener Stelle‘ (DFG)
  • seit 2013 Akademischer Rat a.Z. am IdSL I der Uni Köln
  • Habilitation 2013 („Vergleichendes Erkennen. Zur Wissenschaftsgeschichte und Epistemologie des Vergleichs und zur Genealogie der Komparatistik“ - Venia Legendi: Neure deutsche Literaturwissenschaft und vergleichende Literaturwissenschaft)
  • 2014 Kurzzeitdozentur in Amsterdam. WS 2014/15 Vertretung einer W3-Professur an der Universität Hamburg
  • SoSe 2017 Vertretung einer W3-Professur für Vergleichende Literaturwissenschaft an der Universität Bonn.

Weiteres:

Mitgliedschaften

Publikationen

Bücher:

  • Vergleichendes Erkennen. Zur Wissenschaftsgeschichte und Epistemologie des Vergleichs und zur Genealogie der Komparatistik. Heidelberg: Universitätsverlag Winter 2016 (Germanisch-Romanische Monatsschrift. Beihefte, Bd. 68)
  • Michael Eggers (Hg.): Von Ähnlichkeiten und Unterschieden. Vergleich, Analogie und Klassifikation in Wissenschaft und Literatur (18./19. Jahrhundert). Heidelberg: Universitätsverlag Winter 2011.
  • Michael Eggers, Matthias Rothe (Hg.): Wissenschaftsgeschichte als Begriffsgeschichte. Terminologische Umbrüche im Entstehungsprozess der modernen Wissenschaften. Bielefeld: transcript 2009. (Science Studies)
  • Michael Eggers: Texte, die alles sagen. Erzählende Literatur des 18. und 19. Jahrhunderts und Theorien der Stimme. Würzburg: Königshausen & Neumann 2003. (Studien zur Kulturpoetik 1)
  • Michael Eggers, Gerald Echterhoff (Hg.): Der Stoff, an dem wir hängen. Faszination und Selektion von Material in kulturwissenschaftlicher Arbeit. Würzburg: Königshausen & Neumann 2002.

Aufsätze:

  • Erzählungen aus dem ‘Zwischenreich’. Über Räumlichkeit, Stimme und Tod in E.T.A. Hoffmanns Rat Krespel und Edgar Allan Poes ‚The Fall of the House of Usher‘. In: Erich Kleinschmidt/Nicolas Pethes (Hg.), Lektüren des Imaginären. Bildfunktionen in Literatur und Kultur. Köln/Weimar/Wien: Böhlau 1999, S. 129-149
  • Simultan übersetzen. Geschlechter-, Sprachdifferenzen und die Erzählstimme in Texten von Bachmann und Musil. In: Weimarer Beiträge 47 (2001), S. 576-593
  • Zum Beispiel. Kulturwissenschaftlichkeitsrhetorik. In: Gerald Echterhoff/Michael Eggers (Hg.), Der Stoff, an dem wir hängen. Faszination und Selektion von Material in kulturwissenschaftlicher Arbeit. Würzburg: Königshausen & Neumann 2002, S. 119-129
  • Presenting the Past – Ingeborg Bachmann’s literary Metropolis. In: Cross-Cultural Travel: Papers from the Royal Irish Academy International Symposium on Literature and Travel, National University of Ireland, Galway, November 2002. Ed. J. Conroy, New York: Peter Lang (Travel writing across the disciplines, 7), 2003, S. 389-397
  • „Sprachen, die sich nie ganz begegnen…“ Ingeborg Bachmanns ‚Simultan’ und James Joyces ‚Dubliners’. In: Beziehungen und Identitäten: Österreich, Irland und die Schweiz. Hg. v. Gisela Holfter/Marieke Krajenbrink /Edward Moxon-Browne, Bern: Peter Lang 2004, S. 173-190.
  • ‚Sie lebt nur, wenn sie singt‘. Die tabuisierte Stimme, die Zeichen des Glaubens und die Kunst in E.T.A. Hoffmanns ‚Das Sanctus‘. In: Matthias Rothe/Hartmut Schröder (Hg.): Körpertabus und Umgehungsstrategien. Berlin: Weidler Verlag 2005, S. 65-76 (Reihe Körper/ Zeichen/Kultur Nr. 16).
  • Art oder Eigenart. Wissenschaftliche und poetische Ordnung in Carl von Linnés ‚Lappländischer Reise’ und H.C. Artmanns ‚Das suchen nach dem gestrigen tag oder schnee auf einem heißen brotwecken’. In: Sammeln und Lesen. Die Kölner H.C.Artmann-Sammlung Knupfer. Lektüren. Hg.v. Erich Kleinschmidt/Wolfgang Schmitz, Köln 2006, S. 130-150.
  • Anti-Hamlet: Sozialismus und Schizophrenie. Heiner Müllers Wunschmaschine. In: Theaterwissenschaftliche Beiträge 2006. Beilage zu Heft 05/06 von Theater der Zeit, Berlin 2006, S. 21-25.
  • Die Didaktik des schlechten Beispiels und die Antipädagogik Heinrich von Kleists. In: Das Beispiel. Epistemologie des Exemplarischen. Hg. v. Nicolas Pethes, Jens Ruchatz und Stefan Willer in Zusammenarbeit mit Martin Huber, Berlin: Kadmos 2007, S. 241-260.
  • Florilegien des Bildungsbürgertums. Zur Diskursgeschichte der Stilblüte und zum Stilbegriff um 1800. In: Stil, Stilbruch und Tabu. Stilerfahrung nach der Rhetorik. Eine Bilanz. Hg.v. Matthias Rothe und Hartmut Schröder, Münster: LIT Verlag 2008, S. 21-38.
  • „Vergleichung ist ein gefährlicher Feind des Genusses.“ Zur Epistemologie des Vergleichs in der deutschen Ästhetik um 1800. In: Kulturen des Wissens im 18. Jahrhundert. Hg.v. Ulrich Johannes Schneider, Berlin u. New York: de Gruyter 2008, S. 627-635.
  • Aufklärerische Metaphysik. Walter Benjamin zu Nikolaj Lesskov und Johann Peter Hebel. In: arcadia 43 (2008), S. 140-157.
  • Of Productive Germs and the Immortal Soul. Friedrich Schlegel’s Writings on Language and Early Biological Theory. - In: GiNDok - Publikationsplattform Germanistik, www.germanistik-im-netz.de/gindok/frontdoor?source_opus=15524&la=de (2008).
  • Surface Translations. Sense and Sound in Multilingual Literature. In: Deleuzian Events. Writing/History. Hg.v. Hanjo Berressem/Leyla Haferkamp, Münster 2009, S. 316-326 (n-1 | work - science - medium 3).
  • „‘Vergleiche dich! Erkenne, was du bist!‘“ Vergleich und Klassifikation zwischen Naturgeschichte und deutscher Ästhetik um 1800. In: The Racehorse of Genius. Literary and Culture Comparison. Hg. v. M. Liebscher, B. Schofield, G. Weiss-Sussex, München: iudicium 2009, S. 27-47 (London German Studies XII).
  • Von Pflanzen und Engeln. Friedrich Schlegels Sprachdenken im Kontext der frühen Biologie. - In: Die Lesbarkeit der Romantik. Material, Medium, Diskurs. Hg. v. Erich Kleinschmidt, Berlin: de Gruyter 2009, S. 159-183.
  • Vergleichende Erkenntnis. J. H. Lamberts Kopernikanisierung des Wissens und der Sprache. - In: Jahrbuch für europäische Wissenschaftskultur 5 (2009), S. 171-191.
  • Vom Wissen zur Wissenschaft. Vergleich, Analogie und Klassifikation als wissenschaftliche Ordnungsmethoden im 18. und 19. Jahrhundert – zur Einleitung. - In: Von Ähnlichkeiten und Unterschieden. Vergleich, Analogie und Klassifikation in Wissenschaft und Literatur (18./19. Jahrhundert). Hg. v. Michael Eggers, Heidelberg: Universitätsverlag Winter 2011, S. 7-30.
  • „Ein eigentlich menschliches Ausdrucksmittel“. Der Gesang der Nachtigall in Literatur und Naturgeschichte. In: Phono-Graphien. Akustische Wahrnehmung in der deutschsprachigen Literatur von 1800 bis zur Gegenwart. Hg. v. Marcel Krings. Würzburg & Königshausen & Neumann 2011, S. 295-316.
  • Wissenschaft, Satire und die „schwierigste Sprache der Welt“. Balzacs ‚Physiologien‘ und ‚Monografien‘ in gattungs- und begriffsgeschichtlicher Perspektive. In: GattungsWissen. Wissenspoetologie und literarische Form. Hg. von Michael Bies, Michael Gamper und Ingrid Kleeberg, Göttingen: Wallstein 2013, S. 203-226.
  • Körper und Texte. Zur entstehungsgeschichtlichen Nähe von Komparatistik und vergleichender Anatomie. In: Zwischen Transfer und Vergleich. Theorien und Methoden der Literatur- und Kulturbeziehungen aus deutsch-französischer Perspektive. Hg. von Christiane Solte-Gresser, Hans-Jürgen Lüsebrink, Manfred Schmeling. Stuttgart: Steiner 2013, S. 275-290.
  • Aktiv, passiv. Arbeit bei Rainald Goetz. In: Anja Lemke/ Alexander Weinstock (Hg.): Kunst und Arbeit. Zum Verhältnis von Ästhetik und Arbeitsanthropologie vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart. München: Fink 2014, S. 139-156.
  • Weltliteratur und Warenkunde. Zum ökonomischen und naturhistorischen Wissenstransfer bei Johann Beckmann und Goethe. In: Birgit Neumann (Hg.): Präsenz und Evidenz fremder Dinge im Europa des 18. Jahrhunderts. Göttingen: Wallstein 2015, S. 512-528.
  • Texte proben. Dramatisches Schreiben in Zeiten der Entgrenzung der theatralen Form. In: Maximilian Meringhaus, Kathrin Schuchmann (Hg.) Schilff. Literaturzeitschrift 1 (2014). Düsseldorf: Edition Virgines. S. 95-110.
  • Wie spricht man über die Einrichtung des Alltags? Zur undeutlichen Evidenz der Literatur, in: polar 18: Politik der Lebensformen (2015), S. 111-115.
  • Herzblut. Zu H.H. Jahnns ‘Pastor Ephraim Magnus’, zu Sarah Kane und zur Geschichte szenischer Gewaltdarstellung. In: Davide Giuriato/ Eckhard Schuhmacher (Hg.): Drastik. Ästhetik  Genealogien  Gegenwartskultur. München: Fink 2016, S. 95-111.
  • Das Wissen der Anderen. Zur Notwendigkeit einer wissenspoetologischen Komparatistik. In: Linda Simonis (Hg.): Kulturen des Vergleichs. Komparative Erkenntnis in Literaturwissenschaft, Philosophie, Sozial- und Kulturwissenschaften. Heidelberg: Winter 2016, S. 127-140.
  • A kiss is not just a kiss. Adalbert Stifter’s ‘The kiss of Sentze’ and the re-production of mosses. In: Ina Linge/ Robert Craig (Hg.): Biological Discourses. The Language of Science and Literature around 1900. Oxford: Peter Lang 2016 (in Vorbereitung)
  • Outline of a Historical Epistemology of Comparison, 1628-1800. In: Willibald Steinmetz (Hg.): The Force of Comparison. Oxford, New York: Berghahn Books 2017 (im Druck).
  • Die Entfiktionalisierung des Romans. Gegenwart und Gedenken in Navid Kermanis ‚Dein Name‘ (in Vorbereitung)
  • Birdspotting. Das Mensch-Vogel-Verhältnis aus literarischer Perspektive (in Vorbereitung)
  • Vom Glauben an den Kaiser und  die Liebe. Geschichte, Politik und Chemie in Leo Perutz´ Roman ‚St- Petri-Schnee‘ (in Vorbereitung)
  • Echt jetzt. Die neue Wirksamkeit der Künste und Medien, in: polar 20: In Wahrheit. Expertokratie (2016), S. 114-117.

Lexikon- und Handbuchartikel:

  • Artikel ‚Gewissen‘; ‚Trauma‘; ‚Oralität‘. In: Gedächtnis und Erinnerung. Ein interdisziplinäres Lexikon. Hg. v. Nicolas Pethes/Jens Ruchatz, Reinbek: Rowohlt 2001; ital. Übersetzung: Mailand 2002.
  • Artikel ‚Hochzeit/Verlobung’; ‚Leiter, Treppe’; ‚Stimme, Gesang’. In: Metzler Lexikon literarischer Symbole. Hg. v. Günther Butzer und Joachim Jacob, Stuttgart/Weimar: Metzler 2008, 2. Aufl. 2012.
  • Artikel ‚Vergleich‘; ‚Honoré de Balzac: Comédie Humaine – Préface‘. In: Metzler Handbuch Literatur und Wissen. Hg. v. Roland Borgards, Harald Neumeyer, Nicolas Pethes und Yvonne Wübben, Stuttgart/Weimar: Metzler 2013.
  • (mit Patrick Hohlweck) Artikel ‘Wissen’. In: Handbuch Kriminalliteratur. Hg. v. Andrea Bartl, Susanne Düwell, Christof Hamann und Oliver Ruf. Stuttgart, Weimar: Metzler 2017 (im Druck).

Journalistische Texte:

  • in Frankfurter Rundschau, die tageszeitung, Süddeutsche Zeitung, StadtRevue Köln und polar.

Prüfungslizenzen

  • Bachelor
  • Master
  • Magister
  • Promotion
  • Staatsexamen