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Dr. Christian Seebald

Institut für deutsche Sprache und Literatur I
Ältere Sprache und Literatur
Albertus-Magnus-Platz
D-50923 Köln

Raum: 2.112
Tel: 470-5234
Fax: 470- 5107
E-Mail: cseebald(at)uni-koeln.de

Sprechstunde: 

Aktuelle Sprechstundenzeiten finden Sie auf Phil Services.

Forschungsschwerpunkte

  • Literatur des Mittelalters und der Frühen Neuzeit
  • Mittelalter-Rezeption
  • Libretto; Oper
  • Versnovellistik des 13. und 14. Jh.
  • Dominikanerliteratur des 15. Jh.

Biographisches

  • Studium der Fächer Deutsch und Musik (Lehramt Sek. II/I) an der Universität zu Köln und an der Hochschule für Musik Köln (Erstes Staatsexamen)
  • 2001-2003: Stipendium der Graduiertenförderung des Landes Nordrhein-Westfalen
  • 2007: Promotion im Fach Deutsche Philologie mit der Arbeit "Libretti vom ›Mittelalter‹. Entdeckungen von Historie in der (nord)deutschen und europäischen Oper um 1700" (Preis der Offermann-Hergarten-Stiftung 2009)
  • 2007: Lecturer für Deutsche Literatur des Mittelalters und der Frühen Neuzeit an der Universität Konstanz
  • 2007-2009: Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für deutsche Sprache und Literatur I der Universität Köln
  • 2009-2013: Wissenschaftlicher Mitarbeiter im DFG-Projekt „Edition und Kommentierung der deutschen Versnovellistik des 13. und 14. Jahrhunderts“ (Universitäten Köln und Tübingen)
  • Winter 2013/2014: Vertretung der Juniorprofessur für Deutsche Literatur des späten Mittelalters und der Frühen Neuzeit an der Christian-Albrechts-Universität Kiel
  • seit 2014: Akademischer Rat a.Z. am Institut für deutsche Sprache und Literatur I der Universität zu Köln
  • seit 2014: eigenes DFG-Projekt „Reform als Textstrategie. Untersuchungen zum literarischen Oeuvre des Johannes Meyer O.P.“ (Modul Eigene Stelle)
  • Sommer 2017: Vertretung der Professur für Deutsche Philologie/Literatur des Mittelalters an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster
  • Juli 2017: Eröffnung des Habilitationsverfahrens an der Philosophischen Fakultät der Universität zu Köln

Mitgliedschaften

Publikationen

Monographien:

  • Reform als Textstrategie. Untersuchungen zum literarischen Oeuvre des Johannes Meyer O.P., Habilitationsschrift, Köln 2017.
  • Libretti vom ›Mittelalter‹. Entdeckungen von Historie in der (nord)deutschen und europäischen Oper um 1700, Tübingen: Niemeyer 2009 (Frühe Neuzeit 134).

Herausgeberschrift:

  • Hans-Joachim Ziegeler: Orte der Literatur. Schriften zur Kulturgeschichte des späten Mittelalters und der Frühen Neuzeit, hg. v. Gerald Kapfhammer, Christiane Krusenbaum-Verheugen, Heike Sahm, Monika Schausten u. Christian Seebald, Köln, Weimar u. Wien: Böhlau 2009 (Kölner Germanistische Studien N.F.8).

Aufsätze:

  • Die Lust an der unmöglichen Fiktion. Das ,Wachtelmäre‘ und die Tradition der altfranzösischen Fatrasies, erscheint in: Wolfram-Studien 24 (2017).
  • Die neue Berliner Handschrift mgo 1430. Ein bedeutendes Zeugnis zur Märenüberlieferung des 14. Jahrhunderts, in: ZfdA 145 (2016), S. 319–342 [zusammen mit Reinhard Berron].
  • Zu den Handschriftenverhältnissen von Johannes Meyers Buch der Ämter und Buch der Ersetzung, in: ZfdPh 134 (2015), S. 394–430.
  • Erzählstrategien und literarischer Ort des Laubacher Barlaam, in: Constanza Cordoni u. Matthias Meyer (Hgg.): Barlaam und Josaphat. Neue Perspektiven auf ein europäisches Phänomen, Berlin [usw.]: De Gruyter 2015, S. 343–364.
  • Ein Basler Codex mit Schriften des Johannes Meyer. Zugleich ein Beitrag zur Überlieferungs- und Textgeschichte der Vitas fratrum, der Papst- und der Kaiserchronik, in: ZfdA 143 (2014), S. 202–219
  • ›Hermeneutischer Dialog‹: Rudolfs von Ems Barlaam und Josaphat und die Lehre von der bezeichenunge, in: Nine Miedema, Angela Schrott u. Monika Unzeitig (Hgg.): Sprechen mit Gott. Redeszenen in mittelalterlicher Bibeldichtung und Legende, Berlin: Akademie-Verlag 2012 (Historische Dialogforschung 2), S. 285-303.
  • Der höfische Roman im Schreibprozess. Zu den ›Kurzfassungen‹ von Hartmanns Iwein, in: Wolfram-Studien 22 (2012), S. 357–409 [zus. mit Christiane Krusenbaum-Verheugen].
  • Schreiben für die Reform. Reflexionen von Autorschaft in den Schriften des Dominikaners Johannes Meyer, in: Christoph Jürgensen u. Gerhard Kaiser (Hgg.): Schriftstellerische Inszenierungspraktiken – Typologie und Geschichte, Heidelberg: Winter 2011 (Beihefte zum Euphorion 62), S. 33–53.
  • ze guote jehen. Pragmatisches und literarisches Sprechen im Guoten Gêrhart Rudolfs von Ems, in: Nine Miedema u. Franz Hundsnurscher (Hgg.): Formen und Funktionen von Redeszenen in der mittelhochdeutschen Großepik, Tübingen: Niemeyer 2007 (Beiträge zur Dialogforschung 36), S. 297–314 [zus. mit Christiane Krusenbaum].
  • Maximilian im Rosengarten. Materialität und Funktionalität der ›Berliner Fragmente eines Rosengartenspiels‹ (Ms. germ. fol. 800), in: PBB 128 (2006), S. 93–131 [zus. mit Christiane Krusenbaum].
  • Texteditionen (für das DFG-Projekt „Edition und Kommentierung der deutschen Vers-novellistik des 13. und 14. Jhs.“):

    • Nr.1: Der betrogene Blinde I
    • Nr.2: Von drei Freunden
    • Nr.5: Blonde und graue Haare
    • Nr.9: Das gebratene Ei
    • Nr.18: Studentenabenteuer A
    • Nr.25: Der Freudenleere: Der Wiener Meerfahrt
    • Nr.33: Die halbe Decke A/II
    • Nr.34: Rüdeger der Hinkhofer: Der Schlegel
    • Nr.50: Das Almosen
    • Nr.53: Der hohle Baum A
    • Nr.56: Wachtelmäre
    • Nr.57: Wandelart
    • Nr.63: Das Häslein
    • Nr.64: Das Auge
    • Nr.104: Der Hufferer: Die halbe Decke C/IV