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Dr. Roberto Di Bella

Institut für Deutsche Sprache und Literatur I
Neuere deutsche Literaturwissenschaft
Albertus Magnus Platz
D-50923 Köln

Raum: 3.219
Tel: 470-4180
Fax: 470-5107
E-Mail: roberto.dibella@uni-koeln.de

Eigene Homepage: www.robertodibella.de

Aktuelle Sprechstundenzeiten finden Sie auf PhilServices

 

 

Biografisches

Studium der Germanistik und Romanistik (Italienische und französische Philologie) an den Universitäten von Bonn, Rom I, München und Aachen

  • 2000  Magister Artium (RWTH Aachen)
  • 2001–2006  Lehrbeauftragter am Germanistischen Institut der Universität Bonn; Honorardozent für DaF am Akademischen Auslandsamt der Universität Köln
  • 2006–2011  DAAD-Lektor am Germanistischen Institut der Université Toulouse Jean Jaurès; vormals: Le Mirail
  • 2011  Promotion in Neuerer Deutscher Literaturwissenschaft mit einer Arbeit zum Spätwerk von Rolf Dieter Brinkmann (Prof. Dr. Erich Kleinschmidt)
  • SS 2012 – WS 2013  Lehrbeauftragter am Institut für Germanistik der Universität Düsseldorf
  • seit SS 2013  Lehrbeauftragter am Institut für deutsche Sprache und Literatur I der Universität Köln

Projektleitung

Seit 2015: fremdwOrte – Interkulturelles Autorencafé. In Zusammenarbeit mit dem Literaturhaus Köln → Weitere Informationen

Mitgliedschaften

  • CREG (Centre de Recherche et d’Études Germaniques), Université Toulouse Jean Jaurès
  • Literaturhaus Köln
  • P.e.n.-Zentrum Deutschland e.V.

Publikationen

Monographien

‚Das wild gefleckte Panorama eines anderen Traums‘. Rolf Dieter Brinkmanns spätes Romanprojekt. Würzburg: Königshausen & Neumann, 1. Auflage 2015 (= „Studien zur Kulturpoetik“, hrsg. von Torsten Hahn, Erich Kleinschmidt und Nicolas Pethes; 18). – Gedruckt mit Hilfe der Boehringer Ingelheim Stiftung für Geisteswissenschaften, Mainz; Univ. zu Köln Diss. 2011.– Leseprobe und Materialien auf: www.brinkmann-wildgefleckt.de

Aufsätze

„‚Magic & Reality‘. Brinkmann, Castaneda und die andere Wirklichkeit“. In: ‚Contre-cultures‘ et littératures de langue allemande de 1960 à nos jours : entre subversion et utopies / Zwischen Subversion und Utopie: „Gegen-Kulturen“ in der deutschsprachigen Literatur nach 1960. Hrsg. von Achim Geisenhanslüke, Yves Iehl, Nadia Lapchine und Françoise Lartillot. Tagung an der Université de Toulouse – Jean Jaurès, 5.–7. Juli 2014.  Bern u.a.: Peter Lang 2017 (im Druck).

„Rituale des Alltags in Zeiten des Krieges. Ernst Barlachs Güstrower Tagebuch (1913–17)“. In: Autobiographie und Krieg. Autofiktion, Ästhetik und Erinnerungskultur seit 1914. Hrsg. von Jan Röhnert. Heidelberg: Universitätsverlag WINTER 2014, S. 83–103.

„‚Die Errettung der äußeren Wirklichkeit‘. Filmisches Schreiben und Epiphanie der Sprache bei Rolf Dieter Brinkmann“. In: Alain Cozic/Hilda Inderwildi/Catherine Mazellier (Hgg.): Du texte à l’image. Appropriations du passé et engagements au présent. Littérature et arts du spectacle dans l’espace germanophone au XXe siècle. Nancy: Presses Universitaires de Nancy (PUN) 2010, S. 252–266.

„‚W :orte‘– Poetische Ethnografie und Sprachperformanz im Werk von Yoko Tawada und José F.A. Oliver“. In: Andreas Kramer/Jan Röhnert (Hgg.): Literatur – Universalie und Kultur(en)spezifikum. Beiträge der Sektion Literatur und Kultur der XIV. Internationalen Deutschlehrer-Tagung Weimar-Jena. Göttingen: Universitätsverlag Göttingen 2010, S. 255–276.

„Zwischen Mickey Mouse und Mussolini. Die Medien der Populärkultur und das kulturelle Gedächtnis in Umberto Ecos ‚Die geheimnisvolle Flamme der Königin Loana‘“. In: Oliver Kohns/Martin Roussel (Hgg.): Einschnitte. Identität in der Moderne. Würzburg: Königs­hausen & Neumann 2007, S. 291–311.

„Auf der Schattenlinie. Modernistische Ambivalenz und allegorische Erzählstrukturen in Rolf Dieter Brinkmanns Text-Bild-Collage ‚Schnitte‘“. In: Martin Roussel, Markus Wirtz, Antonia Wunderlich (Hgg.): Eingrenzen und Überschreiten. ‚Ver-fahren‘ in der Moderneforschung. Würzburg: Königshausen & Neumann 2005, S. 19–38.

„‚Genie ohne Spiegel‘. Musils Moosbrugger-Figur im Spannungsfeld von Pathologie und Sprachutopie“. In: Martin Roussel et. al. (a.a.O., 2005), S. 73–77.

„Text(ge)schichten. Antonio Tabucchi unterwegs zu Dino Campana, Nietzsche und Orpheus“. In: Arcadia. Zeitschrift für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissen­schaft, 2004 (1) vol. 39, S. 70–93.

„Endzeitstimmungen. Theodor W. Adornos Modell einer negativen Ästhetik“. In: Sybille Gößl/Monika Fick (Hgg.): Der Schein der Dinge. Einführung in die Ästhetik. Tübingen: Attempto 2002, S. 144–159.

„‚Der Roman beginnt zu sagen, was er ist‘ – Rolf Dieter Brinkmann und Michel Butor“. In: Martin Kagel / Gudrun Schulz (Hgg.): Rolf-Dieter Brinkmann. Blicke ostwärts – Blicke westwärts. Vechta: Eiswasser 2001, S. 248–258.

Herausgeberschaft

Westtext. Kölner Stimmen, Nr. 2. Texte von Mahmudul Haque Munshi, Marwan Ali, Mona Yahia, Mohammad Matroud, Leocadie Uyisenga und Jovan Nikolić. Hrsg. von Roberto Di Bella, Bettina Fischer und Christian Werthschulte. Beilage zu StadtRevue (01/2017). Veröffentlichung im Rahmen des Projekts fremdwOrte – Interkulturelles Autorencafé → online lesen

Handbuchartikel

Einzelbeiträge in: Gunter Geduldig/Jan Röhnert (Hgg.): Rolf Dieter Brinkmann. Seine Gedichte in Einzelinterpretationen. Berlin u.a.: de Gruyter 2012 (zu den Gedichten „Roma die Notte“, „Canneloni in Olevano“ sowie zur „Vorbemerkung“ und den Fotofolgen aus Westwärts 1&2).

Unveröffentlichte Vorträge

„:träumen heißt die Sinne schärfen für die Gegenwart, in der man lebt/:‘. Rolf Dieter Brinkmanns Re-Lektüren des Romantischen“. Vortrag in der Casa di Goethe. Rom, 13. Mai 2013. – Nachzuhören unter: www.brinkmann-wildgefleckt.de/casa-di-goethe

„‚mots de passe / Passwörter‘: Über kulturwissenschaftliche Zugänge zu den Gegenständen der Literatur(wissenschaft)“. Gastvortrag im Rahmen der Einführungsvorlesung „Grundlagen der Literaturwissenschaft“ von Prof. Dr. Jan Röhnert, Institut für Germanistik, TU Braunschweig, 18. Januar 2012. – Nachzuhören unter: https://soundcloud.com/roberto-di-bella-1

„Regards outre-rhin – un fleuve comme lieu de mémoire franco-allemand“ (Der Rhein als deutsch-französischer Erinnerungsort). Vortrag in französischer Sprache. Gedenkstätte Musée de la Mémoire. Portet-sur-Garonne, 20. März 2010.

Interviews

„‚Ich schrieb das schnell auf‘. Werkstattgespräch mit Norbert Hummelt“. April 2016, 14 Seiten. In: Brinkmann, wild gefleckt. Aktualisierte Erstveröffentlichung eines 2002 geführten Interviews mit dem Lyriker und Übersetzer. → Interview online lesen

„An(ge)kommen in Deutschland. Interview mit Rosario Di Bella“. In: Kritische Ausgabe. Zeitschrift für Germanistik. Heft 27: Arbeit. 18. Jahrgang 2014, S. 63–68.

„Nach dem Loop: Leben.“ Videointerview mit dem Lyriker und Slammer Bas Böttcher“. Auf: Canal U – Bildungsplattform der französischen Universitäten. Dezember 2011, ca. 25 min. URL: www.canal-u.tv/auteurs/di_bella_roberto

„Deutsch fördern in Frankreich“. Videointerview mit der DeutschMobil–Lektorin Charlotte Klösel. Auf: Canal U. Juni 2008, ca. 32 min. (URL wie oben).

„Jüdisches Leben in Deutschland heute“. Videointerview mit Professor Dr. Jeffrey Peck (Washington D.C. / Berlin). Auf: Canal U. Januar 2007, ca. 35 min. (URL wie oben).

„Jeder ist seine Insel …“ – Werkstattgespräch mit dem Lyriker Dieter M. Gräf, Köln: Mai 2002 (unveröffentlicht). Französische Fassung erschienen als „Chacun est son île. Entretien avec Dieter M. Gräf“. In : Chemin des livres. Nr. 22/23, Dezember 2011. Evian : éditions alidades, S. 6–35. Deutsche Fassung veröffentlicht auf www.brinkmann-wildgefleckt.de/werkstattgespraech-graef

[mit Thomas Böhm:] „Er war ja so sensibel. Dr. Hartmut Schnell über Rolf Dieter Brinkmann“. In: Orte. Räume. Mitteilungsblatt der Rolf Dieter Brinkmann–Gesellschaft Vechta, Ausgabe 2002 (1&2), S. 27–40.

Feuilleton und Kritik

in Aachener Nachrichten // artic. Zeitschrift für Kunst und Philosophie // Das Gedicht. Zeitschrift für Lyrik, Essay und Kritik // Italienisch. Zeitschrift für italienische Sprache und Literatur // KölnReporter.de // Semicerchio. Rivista di poesia comparata // Stadtrevue.

Übersetzungen

Marwan Ali: Sieben Gedichte, übersetzt in Zusammenarbeit mit dem Autor nach der englischen bzw. französischen Fassung des arabischen Originals. In: Westtext. Kölner Stimmen, Nr. 2. Beilage zur StadtRevue Köln (01/2017), passim.

Alessandro De Francesco: Sechs Gedichte, ins Italienische übersetzt. Auf: lyrikline - listen to the poet! (November 2013) → Zur Website

Rolf Dieter Brinkmann: Drei Gedichte, übersetzt ins Französische in Zusammenarbeit mit Julie de Pindray. In: Nioques 12, September 2013.

Dieter M. Gräf: Vier Gedichte, übersetzt ins Französische in Zusammenarbeit mit Pierre Malherbet. In: Chemin des livres, Evian: éditions alidades (no. 22/23, 12/2011), S. 14–23.

Benoît Gréan: „80“. Gedicht. Aus dem Französischen übersetzt. In: Artic. Texte aus der fröhlichen Wissenschaft. Themenheft Quecksilber, 2005, 1 Seite, unpaginiert.

Benoît Gréan: „Or, ange“. Gedicht. Aus dem Französischen übersetzt. In: Artic. Texte aus der fröhlichen Wissenschaft. Themenheft Orange, 2003, 1 Seite, unpaginiert.

Rolf Dieter Brinkmann: „Roma die Notte“. Langgedicht. Ins Italienische übersetzt. In: Semicerchio. Rivista di poesia comparata. Nr. XXIII (2/2000), S. 37–45.

Patrizia Cavalli: „Das Theater ist immer geöffnet“. Fünf Gedichte. Aus dem Italienischen übersetzt, mit einer Einführung von R. Di Bella. In: edit. papier für neue texte, Nr. 24 (01/2000), S. 50–55.

Mario Luzi: „Nur der ewig gleiche Brei in alten Kesseln“ (Essay). Aus dem Italienischen übersetzt. In: Anton G. Leitner (Hrsg.): Experimente mit dem Echolot. Die besten Aufsätze aus zehn Jahren ‚Das Gedicht‘, München: Edition Lyrik 2000, 2002, S. 47f.

Andrea Zanzotto: „Die kleinen Bewohner eines kleinen Kontinentes“ (Essay). Aus dem Italienischen übersetzt. In: Anton G. Leitner (Hrsg.): Experimente mit dem Echolot. Die besten Aufsätze aus zehn Jahren ‚Das Gedicht‘. München: Edition Lyrik 2000, S. 53–56.

Ruggero Campagnoli: „Sonetti per Marta / Sonette für Marta“. Fünf Gedichte. Aus dem Italienischen übertragen. In: Literatur um 11 (Heft XVI), 1999/2000, S. 210–215.

Gedichte von Donata Berra, Julien Burri, Pierre Chappuis, Claire Genoux, Pierre Lepori, Alberto Nessi, Giovanni Orelli, Jean Pache, Dubravko Pušek und Fabio Pusterla aus dem Französischen bzw. Italienischen übertragen. In: Das Gedicht. Zeitschrift für Lyrik, Essay und Kritik, Nr. 6 (1998, Themenheft: Schweiz), passim.

Schwerpunkte in Lehre und Forschung

  • Intermedialität
  • Interkulturelle Literaturbeziehungen
  • Italienbilder in der Literatur
  • Literarische Übersetzung
  • Lyrik des 18.-21. Jahrhunderts
  • Moderne und Avantgarde
  • Rheinromantik
  • Rolf Dieter Brinkmann