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Daniel Ulbrich

Institut für Deutsche Sprache und Literatur I
Neuere deutsche Literaturwissenschaft
Albertus Magnus Platz
D-50923 Köln

Raum: 3.219
Tel: 470-4180
Fax: 470- 5107

Email: dulbrich@uni-koeln.de

Sprechstunde nach Vereinbarung über PhilServices

Biographisches

  • Studium der Germanistik, Romanistik, Soziologie und Philosophie in Köln, San Sebastián und Barcelona.
  • Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Teilprojekt C3 „Zeitschriften und Periodika“ (Leitung: Prof. Stefan Matuschek, Institut für Germanistische Literaturwissenschaft) des SFB 482 „Ereignis Weimar-Jena. Kultur um 1800“ an der Friedrich-Schiller-Universität Jena (Teilstudie: „Formen und Funktionen der Übersetzung zwischen Autonomie und Heteronomie um 1800“)
  • Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Teilprojekt E2 „Empirie vs. Spekulation? Begriffene und erfahrene Natur“ (Leitung: Prof. Olaf Breidbach, Institut für Geschichte der Medizin, Naturwissenschaft und Technik „Ernst-Haeckel-Haus“) des SFB 482 „Ereignis Weimar-Jena. Kultur um 1800“ an der Friedrich-Schiller-Universität Jena (Teilstudie: „Textpraktiken und disziplinäre Ausdifferenzierung“)
  • Tätigkeit als freier wissenschaftlicher Autor, Dozent und Übersetzer in Jena und Köln
  • seit SS 2016 Lehrbeauftragter am Institut für deutsche Sprache und Literatur I der Universität zu Köln (Abteilung NDL)

Mitgliedschaften

Publikationen

Herausgeberschaften:

  • Sprachen der Wissenschaften 1600-1850. Scientific Languages 1600-1850. Bd. 2: Sprachliche Differenzierung und wissenschaftliche Nationalisierung. Linguistic Compartmentalization and Scientific Nationalization. Stuttgart: Steiner 2014 (= Jahrbuch für Europäische Wissenschaftskultur, Bd. 7).
  • Sprachen der Wissenschaften 1600-1850. Scientific Languages 1600-1850. Bd. 1: Zwischen Latein und Logik. Between Latin and Logic. Stuttgart: Steiner 2011 (= Jahrbuch für Europäische Wissenschaftskultur, Bd. 5).

Beiträge in Zeitschriften und Sammelbänden:

  • Gemeinsamkeiten und Unterschiede des antilateinischen Diskurses in den (nachmaligen) Natur- und Geisteswissenschaften im 18. Jahrhundert (Georg Ernst Stahl, Johann Gottfried Herder). In: Entstehung und Frühgeschichte der modernen deutschen Wissenschaftssprachen. Vernakuläre Gelehrtenkommunikation in der Frühen Neuzeit. Hrsg. v. Michael Prinz und Jürgen Schiewe. Berlin u.a.: de Gruyter 2016 [in Vorbereitung].
  • Das Begriffsfeld Wissenschaft(en) in den großen europäischen Sprachen. Ein enzyklopädisches Stichwort. In: Sprachen der Wissenschaften 1600-1850. Scientific Languages 1600-1850. Bd. 2: Sprachliche Differenzierung und wissenschaftliche Nationalisierung (= Jahrbuch für Europäische Wissenschaftskultur, Bd. 7). Hrsg. v. Daniel Ulbrich. Stuttgart: Steiner 2014. S. 275-320.
  • Bemerkung und Revision. Zur Steuerungsfunktion naturwissenschaftlicher Textsorten am Beispiel von Experimentalbericht und litterärhistorischer Erzählung um 1800. In: Sprachen der Wissenschaften 1600-1850. Scientific Languages 1600-1850. Bd. 2: Sprachliche Differenzierung und wissenschaftliche Nationalisierung (= Jahrbuch für Europäische Wissenschaftskultur, Bd. 7). Hrsg. v. Daniel Ulbrich. Stuttgart: Steiner 2014. S. 159-257.
  • Wissenschaftssprache zwischen sprachlicher Differenzierung und wissenschaftlicher Nationalisierung. Ein einleitender Essay. In: Sprachen der Wissenschaften 1600-1850. Scientific Languages 1600-1850. Bd. 2: Sprachliche Differenzierung und wissenschaftliche Nationalisierung (= Jahrbuch für Europäische Wissenschaftskultur, Bd. 7). Hrsg. v. Daniel Ulbrich. Stuttgart: Steiner 2014. S. 9-82.
  • Translatio Scientiarum. Übersetzung als Verwissenschaftlichung bei Christian Wolff. In: Sprachen der Wissenschaften 1600-1850. Scientific Languages 1600-1850. Bd. 1: Zwischen Latein und Logik (= Jahrbuch für Europäische Wissenschaftskultur, Bd. 5). Hrsg. v. Daniel Ulbrich. Stuttgart: Steiner 2011. S. 147-170.
  • Wissenschaftssprache zwischen Latein und Logik. Eine methodologische Einleitung. In: Sprachen der Wissenschaften 1600-1850. Scientific Languages 1600-1850. Bd. 1: Zwischen Latein und Logik (= Jahrbuch für Europäische Wissenschaftskultur, Bd. 5). Hrsg. v. Daniel Ulbrich. Stuttgart: Steiner 2011. S. 9-75.
  • O veteres mei, quos ego videre videor. Zur Relation von Vor-Augen-Stellen und Paratexualität in Christoph Martin Wielands Horaz- und Cicero-Übersetzungen. In: Wieland/Übersetzen. Sprachen, Gattungen, Räume. Hrsg. v. Bettine Menke und Wolfgang Struck. Berlin u.a.: de Gruyter 2010. S. 122-146.
  • Übersetzungen des Gehalts – Übertragungen der Benennung. Zur Rekonstruktion des Problematisierungsniveaus naturwissenschaftlichen Übersetzens um 1800. In: Jahrbuch für Europäische Wissenschaftskultur 4 (2008). S. 161-181.
  • Fremdes Minnen? Paradigmen des Alteritätsdiskurses in J.G. Herders und A.W. Schlegels Darstellung der provenzalischen Dichtung. In: Frankreich oder Italien? Konkurrierende Paradigmen des Kulturaustausches in Weimar und Jena um 1800. Hrsg. v. Edoardo Costadura, Inka Daum und Olaf Müller. Heidelberg: Winter 2008. S. 109-131.
  • Mittelmäßiges Übersetzen. Übersetzerpositionen zwischen (professionalisierter) Liebhaberei und (genialischer) Professionalität im 18. Jahrhundert. In: Dilettantismus um 1800. Hrsg. v. Stefan Blechschmidt und Andrea Heinz. Heidelberg: Winter 2007. S. 141-160

Rezensionen und Miszellen (in Auswahl):

  • Blutwurst. Herr Demos und seine Sklaven: Aristophanes’ Die Ritter: In: Polar. Politik – Theorie – Alltag 7 (2009). S. 185.
  • Gmögigi Sprach, gfürchtigi Berg. Alpenglühen: Tim Krohns schwyzerschrifttüütsches Bergromanpaar Quatemberkinder und Vrenelis Gärtli. In: Polar. Politik – Theorie – Alltag 6 (2009). S. 184.

Übersetzungen (in Auswahl):

  • Paul North: Die Phänomenalität des Staates [aus dem Englischen von D.U.]. In: Figurationen des Politischen. Hrsg. v. Martin Doll und Oliver Kohns. Bd. 2: Die zwei Körper der Nation. München: Fink 2016. S. 75-117.
  • Perry Johansson: Die libidinöse Ökonomie ‚Chinas‘ [aus dem Englischen von D.U.]. In: Figurationen des Politischen. Hrsg. v. Martin Doll und Oliver Kohns. Bd. 1: Die Phänomenalität der Politik in der Gegenwart. München: Fink 2016. S. 321-344.

Forschungsschwerpunkte

  • Allgemeine und vergleichende Literaturwissenschaft
  • Geschichte der Philologie, Geschichte des Übersetzens
  • Wissenschaftsgeschichte und Literatur
  • Sprach- und Gattungsgeschichte der Wissenschaften
  • Literatur des 18. Jahrhunderts
  • Geschichte des Dramas
  • Formen religiös geprägten Schreibens
  • Politische Literatur