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Kurzinfo

Studiengang Theorien und Praktiken professionellen Schreibens
AbschlussgradMaster of Arts (M.A.)
KombinationsmöglichkeitenEin-Fach-Master
Studienformkonsekutiv
StudienbeginnWintersemester/Sommersemester
Der Studiengang startet im SoSe 18
Bewerbungsfristen15. Juli (für das Wintersemester);
15. Januar (für das Sommersemester)
Erstmögliche Bewerbung bis 15. Januar 2018
Regelstudienzeit4 Semester
UnterrichtssprachenDeutsch
Studium im Auslandoptional
PraktikumPflicht
Besondere AnforderungenEinreichung einer Schreibprobe bei der Bewerbung

 

 

Voraussetzung und weitere Anforderungen

  • Haben Sie einen kultur- bzw. geisteswissenschaftlichen Bachelor of Arts oder einen gleichwertigen Abschluss aus dem In- oder Ausland von insg. mind. 180 ECTS (LP) gemacht und dabei mindestens 40 ECTS (LP)  in einem der folgenden Fächer erreicht?
    ein philologisches Fach
    Linguistik
    Medien- und Theaterwissenschaften
    Musikwissenschaften
    Kunstgeschichte
    Ethnologie
    Philosophie
    Geschichte                 
  • Haben Sie als Gesamtnote mindestens eine 2,5 erreicht?
  • Können Sie den Nachweis über Kenntnisse der deutschen Sprache auf dem Niveau C 1 des gemeinsamen europäischen Referenzrahmens erbringen?

Wenn Sie diese Fragen mit „Ja“ beantworten können, finden Sie hier aktuelle Informationen zu Ihrer Master-Bewerbung an der Universität zu Köln.

Da dieser Studiengang  auf die Verschränkung von Theorie und Praxis zielt, erwarten wir von Ihnen neben der wissenschaftlichen Qualifikation, die Sie durch Ihren B.A. nachweisen, grundlegende Schreibkompetenzen. Bei der Bewerbung muss daher eine Schreibprobe im Umfang von 3000–5000 Zeichen eingereicht werden. Möglich ist die Einreichung eines literarischen oder eines journalistischen Textes. Die Schreibprobe ist im Zulassungsverfahren anteilig ausschlaggebend bei der Rangfolgenbildung.

Nähere Informationen finden Sie hier sowie in der Zulassungsordnung.

 

 

Studienprofil und mögliche Schwerpunktsetzungen

Im Mittelpunkt des Masters Theorien und Praktiken professionellen Schreibens steht die Auseinandersetzung mit verschiedenen kulturbezogenen Formen des Schreibens. Gegenstand des Studiums sind sowohl literarische als auch nicht-literarische (pragmatische) Textsorten, die kulturwissenschaftlich, medientheoretisch und kognitionswissenschaftlich in Hinblick auf ihre unterschiedliche Produktion, Tradition und Aktualität in der gegenwärtigen Medienlandschaft erfasst werden.

Der Studiengang zielt auf eine enge Verschränkung von historisch-theoretischen und praktischen Zugängen zum Schreiben. In der Eingangsphase ist grundlegend die Beschäftigung mit den historisch-theoretischen Studienanteilen vorgesehen, d.h. mit Aspekten der Rhetorik, der Medientheorie, der Textlinguistik, der linguistischen Pragmatik und der Schreibprozessforschung. Diese wird im weiteren Studienverlauf in die praxisbezogenen Anteile integriert, die neben verschiedenen schreibpraktischen Lehrveranstaltungen ein 12-wöchiges Pflichtpraktikum umfassen. Die Erprobung der unterschiedlichen Formen des Schreibens bietet in diesem Rahmen die Möglichkeit der Veröffentlichung von Texten in den institutseigenen Publikationsorganen schliff und Stellwerk. Darüber hinaus sieht der Studiengang die aktive Teilnahme am Literaturfestival Poetica bzw. der Poetikdozentur TransLit vor.

Neben der Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen kulturbezogenen Formen der Textproduktion, die sowohl Differenzen als auch Übergänge zwischen den entsprechenden Schreibpraktiken herausstellt, bietet der Studiengang in seinem fortschreitenden Verlauf auch die Möglichkeit der schwerpunktmäßigen Fokussierung auf pragmatische oder auf literarische Schreibweisen.

 

 

Praxisorientierung

Der Studiengang qualifiziert Sie für die Ausübung verschiedener Berufe im Literatur- und Kulturbetrieb, insbesondere für Tätigkeiten, in denen Kompetenzen einer medienspezifischen sprachlichen Vermittlung im Mittelpunkt stehen. Konkrete berufliche Perspektiven bieten hierfür z. B. Funk- und Fernsehanstalten (sowohl im Bereich des Journalismus als auch in dem der Stoffentwicklung und der Programmgestaltung), Print- und Onlinemedien, Verlage, kulturbezogene Referate von staatlichen Behörden und städtischen Institutionen (Literaturhäuser, Bühnen, Museen), Forschungseinrichtungen und Stiftungen.

Die beruflichen Möglichkeiten reichen von kreativer Kulturarbeit über Journalismus, Öffentlichkeitsarbeit, Werbung und Verlags-Arbeiten bis hin zur Produktion und Begutachtung von wissenschaftlichen Beiträgen.

Die praktischen Anteile des Studiums fördern die Kontaktaufnahme zu beruflich relevanten Institutionen bereits während des Studiums. Im Rahmen eines der Ergänzungsmodule bietet Ihnen das Studienprogramm zudem die Möglichkeit, sich mit einer Auswahl von verschiedenen Aspekten der Arbeit im Kulturbetrieb zu beschäftigen, die über das Schreiben hinausgehen.


Ausblick auf das Angebot berufsbezogener Seminare des Masters im SoSe 2018:

„Grundlagen der Literaturkritik“ (Leitung: Gisa Funck)

„Klingt gut – Schreiben zum bewegten Bild“ (Leitung: Ulrike Brincker)

„Texte weiter- und umschreiben. Zur Arbeit im Lektorat“ (Leitung: Jörn Laakmann)

„Literarisches Sachbuch“ (Leitung: Martin Mittelmeier)

„Medienrechtliche Rahmenbedingungen des Schreibens im und für den Kulturbetrieb“ (Leitung: Birgit Pieplow)

„Der Klang der Absicht – Aspekte der öffentlichen Präsentation von Texten“ (Leitung: Antje Weiss)