zum Inhalt springen

Berufsbezug

Der sichere Umgang mit sprachlichen Zeugnissen und das sprachästhetische Urteilsvermögen, das sich Studierende innerhalb der verschiedenen Studiengänge des IdSL I aneignen, sind zentrale Fähigkeiten in zahlreichen Berufen, insbesondere in pädagogischen, sozialen und kulturbezogenen. Ein grundlegender Schritt in Richtung Berufsorientierung ist es, sich die umfassenden Einsatzmöglichkeiten dieser spezifisch fachlichen Kompetenzen bewusst zu machen. Die unterschiedlichen Studienprogramme des Instituts unterstützen die Studierenden dabei, indem sie je nach Abschlussziel konkrete Praxisbezüge integrieren:

In den Lehramts-Studiengängen sind in der Bachelor-Phase ein Eignungs- und Orientierungspraktikum (25 Tage) sowie ein Berufsfeldpraktikum (20 Tage) vorgesehen. Das Master-Studium ergänzt diese Einblicke in konkrete Berufsbilder um das in den Master of Education integrierte Praxis-Semester.

Auch die fachwissenschaftlichen BA- und MA-Studiengänge ermöglichen es den Studierenden, anschlussfähige Berufsfelder kennenzulernen. Dazu können sie berufsbildbezogene Lehrveranstaltungen belegen, sich ein Praktikum anerkennen lassen oder an institutseigenen Publikationen mitarbeiten.

 

Veranstaltungen mit Berufsbezug in den fachwissenschaftlichen Studiengängen:

Die berufsbezogenen Lehrveranstaltungen, die von Berufspraktiker*innen angeleitet werden, geben den Studierenden einen Überblick über das gewählte Berufsbild, z.B. aus dem Bereich des Verlagswesens, des Veranstaltungswesens, des Print-, Radio-, TV- oder online-Journalismus sowie der Markenkommunikation. Darüber hinaus können die Studierenden in den Kursen – professionell angeleitet – erste Erfahrungen im Umgang mit berufsspezifischen Textsorten sammeln, und zwar sowohl auf Seiten der kritischen Reflexion als auch auf Seiten der eigenen Produktion.

 

Anerkennung von Praktika in den fachwissenschaftlichen Studiengängen:

Die BA- und MA-Studiengänge „Deutsche Sprache und Literatur“ bieten den Studierenden die Möglichkeit, ein mindestens 4-wöchiges, institutionell bestätigtes Vollzeit-Praktikum anerkennen zu lassen, das sie freiwillig im Bereich des Verlagswesens, des Veranstaltungswesens, in einer Medienanstalt, einer Werbeagentur oder im Bereich der Unternehmenskommunikation absolviert haben. Bei Anerkennung ersetzt das Praktikum die aktive Teilnahme an zwei berufsbezogenen Lehrveranstaltungen.   

Im MA-Studiengang „Theorien und Praktiken professionellen Schreibens“ ist ein 12-wöchiges Pflichtpraktikum (Vollzeit) in einem der entsprechenden Bereiche vorgesehen. Dieses wird zusätzlich durch ein Seminar vorbereitet und begleitet.

Die eigenverantwortliche Suche nach einem geeigneten Praktikumsplatz wird durch eine Liste mit Institutionen, die mit dem Institut kooperieren, unterstützt.

Studierende, die sich ein Praktikum anerkennen lassen möchten, müssen im Vorfeld die Einschlägigkeit der Tätigkeit überprüfen lassen. Dazu wenden sie sich bitte an Juliane Kreppel.

Die Überprüfung erfolgt auf Basis der institutionell bestätigten Angaben zum Tätigkeitsbereich, zur Dauer des Praktikums und zur wöchentlichen Arbeitszeit. Die geforderten Angaben gehen in der Regel aus dem Praktikumszeugnis/der Praktikumsbescheinigung oder dem Praktikumsvertrag hervor. Wer vor Antritt eines Praktikums Rückmeldung zur Einschlägigkeit der Tätigkeit erhalten möchte, wird gebeten, Juliane Kreppel die entsprechende Ausschreibung vorzulegen. Bei Bedarf kann Studierenden eine Bescheinigung über den Stellenwert des Praktikums im Studium ausgestellt werden.

 

Mitarbeit an institutseigenen Publikationen (Angebot für Studierende aller Studiengänge):

Die mögliche Mitarbeit an Publikationen des IdSL I besteht in der Veröffentlichung eines Beitrags in der Literaturzeitschrift schliff sowie im Online-Kultur-Magazin Stellwerk. Hierbei können Studierende Praxis-Erfahrungen im Rahmen des gesamten Publikationsprozesses sammeln.