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Liberalismus im Exil: Eine ideen- und literaturgeschichtliche Kartierung

Wissenschaftliche Arbeitsgruppe, in Kooperation mit dem Leo Baeck Institut, dem ILCS (University of London) und dem Erich Auerbach Institut Köln


Koordination

Jun.-Prof. Dr. Till Breyer (Universität zu Köln)

Dr. Till Greite (University of London/British Academy)


Inhalt

Das Forschungsprojekt, das im Rhythmus monatlicher Online-Arbeitstreffen operiert, erschließt die literarische und intellektuelle Reflexionsgeschichte des Liberalismus bei Autor:innen und Schriftsteller:innen im britischen Exil von 1933 bis zur Nachkriegszeit. Ausgangsbeobachtung ist, dass England und insbesondere London in diesen Jahren zu einem Raum der Vernetzung unterschiedlicher Exilerfahrungen und -perspektiven wird, in dem die Frage nach den kulturellen und materiellen Bedingungen einer freien Gesellschaft auf neue Weise verhandelt wird. In den Fokus des Projekts fallen theoretische und literarische Werke von Arthur Koestler, George Orwell, Karl Polanyi, Friedrich Hayek, Karl Mannheim, Viola Klein, Elias Canetti, Eva Reichmann, H.G. Adler und anderen.

Die Arbeitsgruppe setzt sich aus Literatur-, Kultur- und Geschichtswissenschaftler:innen in Deutschland und UK zusammen und kooperiert mit dem Leo Baeck Institut, dem ILCS (University of London) und dem Erich Auerbach Institut in Köln. 


Veranstaltungen

27Nov

Tagung zum Thema „Engagiertes Schreiben im britischen Exil“

Die Tagung findet am 27. und 28.11.26 in Köln im Erich Auerbach-Institut statt (Förderung durch die Thyssen Stiftung). 2027 folgt eine zweite Tagung am ILCS in London (Informationen dazu folgen).