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Dr. Tilo Renz

Vertretungsprofessor

Institut für deutsche Sprache und Literatur I 
Ältere deutsche Sprache und Literatur

Raum: 2.117 (Philosophikum)
Tel: +49 (0)221 470 5224
E-Mail: t.renz(at)uni-koeln.de

Sprechstunde nach Vereinbarung per Email.

Biographisches

  • ab 04/2021 Vertretung einer Professur am Institut für deutsche Sprache und Literatur I der Universität zu Köln
  • 12/2020 Eröffnung des Habilitationsverfahrens an der Freien Universität Berlin
  • 10/2020-03/2021 Gastprofessur am Institut für Deutsche und Niederländische Philologie der Freien Universität Berlin
  • 04/2018 Gastdozentur am Dipartimento di Lingue, Letterature e Culture Moderne der Alma Mater Studiorum Università di Bologna
  • 10/2012-09/2020 Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Sonderforschungsbereich 980 Episteme in Bewegung. Wissenstransfer von der Alten Welt bis in die Frühe Neuzeit an der Freien Universität Berlin
  • 09/2011-10/2011 Herzog-Ernst-Stipendium der Fritz Thyssen Stiftung für einen Aufenthalt an der Forschungsbibliothek Gotha
  • 2011-2012 Akademischer Mitarbeiter der Abteilung Germanistische Mediävistik und Frühneuzeitforschung des Instituts für Literaturwissenschaft am Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
  • 04/2010 Promotion an der Humboldt-Universität zu Berlin
  • 2005-2010 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Germanistik II (NdL) der Universität Hamburg
  • 08/2004- 02/2005 mit einem DAAD-Stipendium zu Gast am German Department der University of California, Berkeley
  • 2002-2005 Stipendiat im DFG-Graduiertenkolleg 424 Codierung von Gewalt im medialen Wandel an der Humboldt-Universität zu Berlin
  • Studium der Germanistik, Geschichte und Kunstgeschichte an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg und an der Humboldt-Universität zu Berlin

Publikationen

Monographien

  • Utopische Entwürfe des späten Mittelalters, Habilitationsschrift, Freie Universität Berlin 2020 (349 S.).
  • Um Leib und Leben. Das Wissen von Geschlecht, Körper und Recht im Nibelungenlied, Berlin und Boston 2012. [link zu den Informationen des Verlags]

Herausgeberschaften

  • Literarische Orte in deutschsprachigen Erzählungen des Mittelalters. Ein Handbuch, hg. v. Tilo Renz, Monika Hanauska und Mathias Herweg, Berlin und Boston 2018. [link zu den Informationen des Verlags]
  • Marsilio Ficino in Deutschland und Italien. Renaissance-Magie zwischen Wissenschaft und Literatur, hg. v. Jutta Eming und Michael Dallapiazza, unter Mitarbeit von Falk Quenstedt und Tilo Renz, Wiesbaden 2017. (= Episteme in Bewegung 7) [link (open access)]
  • Magia daemoniaca, magia naturalis, zouber. Schreibweisen von Magie und Alchemie in Mittelalter und Früher Neuzeit, hg. v. Peter-André Alt, Jutta Eming, Tilo Renz und Volkhard Wels, Wiesbaden 2015. (= Episteme in Bewegung 2) [link (open access)]
  • Äpfel und Birnen. Illegitimes Vergleichen in den Kulturwissenschaften, hg. v. Helga Lutz, Jan-Friedrich Mißfelder und Tilo Renz, Bielefeld 2006. [link (open access)]

Aufsätze in Zeitschriften

  • Utopische Elemente der mittelalterlichen Reiseliteratur, in: Das Mittelalter 18 (2013), H. 2, S. 129-152. (Themenheft „Utopie im Mittelalter. Begriff – Formen – Funktionen“) [link (open access)]
  • Siegfrieds Mörder. Eine Poetik von Täterschaft und Schuld im Nibelungenlied und in den Landfrieden um 1200, in: Daphnis. Zeitschrift für Mittlere Deutsche Literatur 40 (2011), H. 1–2, S. 39-61. (Themenheft „Translationes. Dekontextualisierung und Rekontextualisierung in vormoderner Literatur“, erschienen im Juli 2012) [link zur Verlagsseite]
  • Traum der Erkenntnis. New Historicism, Diskursarchäologie und Durs Grünbeins Descartes, in: Zeitschrift für Germanistik 21 (2011), H. 2, S. 301-314. (Themenheft „Schnee von Gestern. Methodische und theoretische Perspektiven historischer ‚Wiederkehr‘ am Beispiel von Durs Grünbeins Descartes-Gedicht“) [link (open access)]
  • Brünhilds Kraft. Zur Logik des einen Geschlechts im Nibelungenlied, in: Zeitschrift für Germanistik 16 (2006), H. 1, S. 8-25. [link (open access)]
  • „You mean, if you was a guy...“. Kimberly Peirces Film Boys Don’t Cry, gelesen mit Judith Butlers Konzeption des Körpers, in: Zeitschrift für Germanistik 12 (2002), H. 2, S. 334-344. (Themenheft „Männerbilder und Männlichkeitskonstruktionen“) [link (open access)]

Aufsätze in Sammelbänden

  • Die Gemeinschaft der Crisaner – Wissensformen des Utopischen, in: Erzählte Ordnungen – Ordnungen des Erzählens, hg. v. Daniela Fuhrmann und Pia Selmayr, Berlin und Boston 2021, S. 104-132. [im Druck]
  • Begegnungen am anderen Ort. Geschlechterverhältnisse und das mittelalterliche Wissen von utopischen Gemeinschaften (Straßburger Alexander, Heinrichs von Neustadt Apollonius von Tyrland), in: Gender Studies – Queer Studies – Intersektionalität. Eine Zwischenbilanz aus mediävistischer Perspektive, hg. v. Ingrid Bennewitz, Jutta Eming und Johannes Traulsen, Göttingen 2019, S. 91-109. [link zur Verlagsseite]
  • Einleitung, in: Literarische Orte in deutschsprachigen Erzählungen des Mittelalters. Ein Handbuch, hg. v. Tilo Renz, Monika Hanauska und Mathias Herweg, Berlin und Boston 2018, S. 1-11 (verfasst mit Monika Hanauska und Mathias Herweg). [link (open access)]
  • Kritik und Konstruktion des Wunderbaren in den Otia imperialia des Gervasius von Tilbury, in: Das Wunderbare. Dimensionen eines Phänomens in Kunst und Kultur, hg. v. Stefanie Kreuzer und Uwe Durst, unter Mitarbeit von Caroline Frank, Paderborn 2018, S. 251-262 (verfasst mit Falk Quenstedt). [link zur Verlagsseite]
  • Das Wunderbare als Konfiguration des Wissens – Grundlegungen zu seiner Epistemologie, in: Working Paper 12/2018 des Sonderforschungsbereichs 980 „Episteme in Bewegung. Wissenstransfer von der Alten Welt bis in die Frühe Neuzeit“ (verfasst mit Jutta Eming und Falk Quenstedt). [link (open access)]
  • „Ich hab gesehen den gott Amon, vnd er hatt mich liepleich beschlaffen“. Traumwissen bei Marsilio Ficino und in Johann Hartliebs Alexander (1450), in: Marsilio Ficino in Deutschland und Italien. Renaissance-Magie zwischen Wissenschaft und Literatur, hg. v. Jutta Eming und Michael Dallapiazza, Wiesbaden 2017, S. 133-152. [link (open access)]
  • Einleitung, in: Magia daemoniaca, magia naturalis, zouber. Schreibweisen von Magie und Alchemie in Mittelalter und Früher Neuzeit, hg. v. Peter-André Alt, Jutta Eming, Tilo Renz und Volkhard Wels, Wiesbaden 2015, S. 1-17 (verfasst mit Peter-André Alt, Jutta Eming und Volkhard Wels). (= Episteme in Bewegung 2) [link (open access)]
  • Die Außenkontakte einer anderen Welt. Krieg, Hegemonie und Kulturtransfer in Thomas Morus' Utopia, in: Der Krieg hat kein Loch. Friedenssehnsucht und Kriegsapologie in der Frühen Neuzeit, hg. v. Marc Föcking und Claudia Schindler, Heidelberg 2014, S. 65-87. (= GRM-Beiheft 65) [link zur Verlagsseite]
  • Das Priesterkönigreich des Johannes, in: Erinnerungsorte – Erinnerungsbrüche. Mittelalterliche Orte, die Geschichte mach(t)en, hg. v. Frank Meier und Ralf H. Schneider, Ostfildern 2013, S. 239-256. [Titel vergriffen]
  • Rache an wem? Juristisches Wissen von Täterschaft und Schuld im Nibelungenlied, in: Vielheit und Einheit der Germanistik weltweit. Bd. 4, hg. v. Franciszek Grucza, Frankfurt am Main u.a. 2012, S. 195-200. [link zur Verlagsseite]
  • Wer spricht – und wie? Thomas Meineckes Tomboy als literarische Theorie der Geschlechter, in: Poetik der Oberfläche. Die deutschsprachige Popliteratur der 1990er Jahre, hg. v. Olaf Grabienski, Till Huber und Jan-Noël Thon, Berlin und New York 2011, S. 71-89. [link zur Verlagsseite; link zur Video-Aufzeichnung des Vortrags, auf dem der Aufsatz basiert; Wiederabdruck des Aufsatzes in Auszügen in: Thomas Meinecke: Ich als Text. Frankfurter Poetikvorlesungen, Berlin 2012, S. 79-87 (link zur Verlagsseite)]
  • Remaking is Regendering. Notions of Loyalty in the Nibelungen Films by Fritz Lang, Harald Reinl and Uli Edel, in: Gendered Memories. Transgressions in German and Israeli Film and Theatre, hg. v. Vera Apfelthaler und Julia B. Köhne, Wien 2007, S. 160-178. [link zur Verlagsseite, Titel vergriffen]
  • Einleitung. Illegitimes Vergleichen in den Kulturwissenschaften, in: Äpfel und Birnen. Illegitimes Vergleichen in den Kulturwissenschaften, hg. v. Helga Lutz, Jan-Friedrich Mißfelder und Tilo Renz, Bielefeld 2006, S. 7-20 (verfasst mit Helga Lutz und Jan-Friedrich Mißfelder). [link (open access)]
  • Cross-mapping diskurshistorisch, in: Äpfel und Birnen. Illegitimes Vergleichen in den Kulturwissenschaften, hg. v. Helga Lutz, Jan-Friedrich Mißfelder und Tilo Renz, Bielefeld 2006, S. 165-181. [link (open access)]
  • Gewalt weiblicher Figuren als resignifizierendes Sprechen. Thelma and Louise, Baise-moi und Judith Butlers Politik des Performativen, in: Das schlechte Gewissen der Moderne. Kulturtheorie und Gewaltdarstellung in Literatur und Film nach 1968, hg. v. Jochen Fritz und Neil Stewart, Köln und Weimar 2006, S. 181-212. [link zur Verlagsseite]
  • Elfriede Jelinek: Die Klavierspielerin (1983), in: Meisterwerke. Deutschsprachige Autorinnen im 20. Jahrhundert, hg. v. Claudia Benthien und Inge Stephan, Köln und Weimar 2005, S. 176-200. [link zur Verlagsseite]

Handbucheinträge

  • [Art.] Weg, Straße, Pfad, in: Literarische Orte in deutschsprachigen Erzählungen des Mittelalters. Ein Handbuch, hg. v. Tilo Renz, Monika Hanauska und Mathias Herweg, Berlin und Boston 2018, S. 562-589. [link (open access)]
  • [Art.] Ferne-Utopien, in: Literarische Orte in deutschsprachigen Erzählungen des Mittelalters. Ein Handbuch, hg. v. Tilo Renz, Monika Hanauska und Mathias Herweg, Berlin und Boston 2018, S. 129-145. [link (open access)]
  • [Art.] Helena [1500-1750], in: Faust-Handbuch. Konstellationen – Diskurse – Medien, hg. v. Carsten Rohde, Thorsten Valk und Mathias Mayer, Stuttgart und Weimar 2018, S. 129-136. [link zur Verlagsseite]

Forschungsschwerpunkte

  • Heldenepen, Antikenromane, Liebes- und Abenteuerromane, Reiseberichte
  • Literarische Konfigurationen von Wissen (Naturgeschichte [insbes. Mirabilien], Recht, soziale Ordnungen, Träume)
  • Utopische Gemeinschaften in der Literatur des Mittelalters
  • Raumdarstellungen mittelalterlicher Literatur
  • Gender Studies, Queer Studies
  • Rezeption und Konstruktion des Mittelalters und der Frühen Neuzeit