Dr. Adrian Meyer
Institut für Deutsche Sprache und Literatur I
Abteilung Ältere deutsche Sprache und Literatur
Raum: 2.105
Email: ameyer14(at)uni-koeln.de
Sprechstunde: nach Vereinbarung
Forschungsschwerpunkte
- Gefangenschaft und Rettung in mittelalterlicher und frühneuzeitlicher Literatur
- Wirtschaft in mittelalterlicher Literatur
- Versnovellistik
- Altjiddische Literatur
- Historische Narratologie
- Metaphorologie
Biographisches
- Seit 2024 Akademischer Rat a. Z., Ältere deutsche Literatur, Universität zu Köln
- 2023/2024 Postdoc im DFG-Graduiertenkolleg 2212 „Dynamiken der Konventionalität (400-1550)“ (Vertretung), Universität zu Köln
- 2022 DAAD-Kurzzeitdozent, German Department, University of Arizona
- 2022/2023 Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Ältere deutsche Literatur, Universität zu Köln
- 2021/2022 Anschubstipendium des DFG-Graduiertenkollegs 2212 „Dynamiken der Konventionalität (400-1550)“, Universität zu Köln
- 2021 Promotion im Fach Deutsche Philologie (summa cum laude), Universität zu Köln
- 2018 – 2021 Doktorand im DFG-Graduiertenkolleg 2212 “ Dynamiken der Konventionalität (400-1550)”, Universität zu Köln
- 2017/2018 Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Ältere deutsche Literatur, Universität zu Köln
- 2011 – 2016 Studium der Germanistik und Musikwissenschaft, Universitäten Köln und Cambridge
Publikationen
Monographien
- Merkantiles Erzählen - von Kauf und Verkauf in mittelhochdeutscher Literatur, Berlin/Boston: DeGruyter 2022.
Rezensiert durch:- Albrecht Classen, in: Mediaevistik vol. 36,1 (2023), 438–440.
- Maria Weber, in: Vierteljahrsschrift für Wirtschaftsgeschichte vol. 111,1 (2024), 108–110.
- Thomas Ertl, in: Zeitschrift für deutsches Altertum und deutsche Literatur vol. 153,3 (2024), 410f.
- Inci Bozkaya, in: Archiv für das Studium der neueren Sprachen und Literaturen vol. 261 (2024), 456–458.
- Patrick del Duca, in: Le Moyen Age vol. 83, 2 (2024), 677f.
Artikel mit peer-review-Verfahren
- [im Druck] Übervorteilung erzählen. Zum betrügerischen Einsatz merkantiler Praktiken in frühneuzeitlichen Romanen, erscheint in: Normen und Ideale, Das Mittelalter Beihefte, hg. von Brigitte Burrichter, 2025.
- Mit Julia Bruch und Markus Jansen: Serielle Notation. Drei Fallstudien zur Konventionalität schriftlicher Formen, erscheint in: Frühmittelalterliche Studien vol. 59 (2025), S. 219–244.
- Spiel, Minne, Schwur und Markt. Metaphorik und körperliche Erschöpfung in Zweikämpfen der mittelhochdeutschen Artusliteratur, in: Beiträge zur Geschichte der deutschen Sprache und Literatur vol. 146 (2024), S. 109-132. https://doi.org/10.1515/bgsl-2024-0004
- Verfügbarkeit und Bosheit. Die Verse 54 und 66 im Pfaffen Amis des Strickers, das gebot der milte und Überlegungen zur materiellen Grundlage eines vormodernen distant reading, in: Euphorion vol. 117,3 (2023), S. 295-321.
- Die Ordnung des Marktes. Invertierte Praktiken in Ottes 'Eraclius', in: Zeitschrift für deutsche Philologie vol. 141,1 (2022), S. 33-53.
Artikel in Sammelbänden
- [im Druck] Markt und Wirtschaft in mittelhochdeutscher Literatur, erscheint in: Handbuch Wirtschaftsgeschichte, hg. Von Thomas Ertl, Berlin/Boston: De Gruyter 2025.
- [im Druck] Vor Hausfreunden wird gewarnt. Gäste und Gastgeber und die Vor- und Nachteile der Distanzlosigkeit, in: Nachbarschaft. Auf der Suche nach einer Sozialform in der Literatur des Mittelalters und der Frühen Neuzeit. Ergebnisse der Hamburger Tagung vom April 2023, hg. von Martin Baisch, Lina Herz (Internationales Archiv für Sozialgeschichte der deutschen Literatur, Beiheft) 2025.
- Der Anfang vom Ende. Metaleptische Gesten im ‚Schlegel‘ Rüdegers von Hinkhoven, in: Brüchige Finalität. Erzähl- und kulturhistorische Perspektiven auf das Ende in vormoderner Kleinepik, hrsg. von Michael Schwarzbach-Dobson und Mareike von Müller (Beiträge zur mediävistischen Erzählforschung, Sonderheft), Oldenburg 2024, DOI: https://doi.org/10.25619/BmE20242263 .
- Kann man das himmlische Paradies kaufen? Drei Möglichkeiten, ohne Mittel einen Kauf abzuschließen, in: Paradiesgemeinschaften, ed. by Julia Weitbrecht, Tilo Renz, Hannah Rieger, Berlin: Erich Schmidt Verlag 2024, 359-378.
- Mit Antje Strauch: Mythischer Gegenstand unverkäuflich: Zum mythischen Gegenstandsbewusstsein als Verbindung zwischen Mittelalter und Computerspiel, in: Paidia. Zeitschrift für Computerspielforschung (2018), (http://www.paidia.de/mythischer-gegenstand-unverkaeuflich-zum-mythischen-gegenstandsbewusstsein-als-verbindung-zwischen-mittelalter-und-computerspiel/).
Rezensionen
- Bent Gebert (ed.): Wettkämpfe in Literaturen und Kulturen des Mittelalters, Berlin/Boston: De Gruyter, 2023, 266 S., in: Beiträge zur Geschichte der deutschen Sprache und Literatur 147,1 (2025), 107–112.
- Rezension zu Sophie Marshall: Jenseits der Gabe. Schätze und Geld in mittelalterlicher Literatur, Berlin: Schwabe, 2023, 478 p., in: Germanisch-Romanische Monatsschrift vol. 74,2 (2024), S. 233-236.
Mitgliedschaften
- Zentrum für Mittelalterstudien Köln (Zemak)
- German Studies Association (GSA)
- Alumni der Studienstiftung e.V.