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Dr.' Charlotte Coch

Institut für Deutsche Sprache und Literatur I
Neuere deutsche Literaturwissenschaft

Raum: 2.220
Tel: +49 (0)221 470-5229
E-Mail: charlotte.coch(at)uni-koeln.de
Sprechstunde nach Vereinbarung

Forschungsschwerpunkte

  • Habilitationsprojekt: Ver-Öffentlichen: Weibliches Schreiben und prä-bürgerliche Räume im 17. Jahrhundert
  • DFG-Netzwerkprojekt: PRANA (Posthuman Realities and Narratology)
  • Buchmaterielle und -mediale Formatierung der Kulturgeschichte
  • Strategien der Lektüresteuerung
  • Theorien und Poetiken der Form
  • (Post)humanistische (Re)lokalisierung literaturwissenschaftlicher Methodik
  • Literatur als Gesellschaftstheorie
  • Literatur und Wissenschaftsgeschichte
  • Gattungsgeschichte der Science-Fiction

Publikationen

1. Monographien

Lektüre als Form – Das absolute Buch bei Friedrich Schlegel, Walter Benjamin und Niklas Luhmann. Bielefeld: transcript 2021.

Zur Rezension im Magazin Signaturen: Forum für autonome Poesie.

2. Herausgeberschaften

mit Ronald Röttel (Hg.): In the Web. Erzählen in an/organischen Netzen. Stuttgart: Franz Steiner 2024 [i. V.].

mit Torsten Hahn und Nicolas Pethes (Hg.): Lesen / Sehen. Literatur als wahrnehmbare Kommunikation. Bielefeld: transcript 2023.

3. Aufsätze in Vorbereitung/im Erscheinen

  • Kammerspiel im All. Das Raumschiff als Mikrokosmos und Mikrotopos. In: Mikrotopoi. Zur Poetik kleiner Räume, hrsg. von Christian Kirchmeier und Jasper Schagerl. Würzburg: Königshausen & Neumann 2025 [i.V.].

  • Donna Haraway: Modest_Witness der Technowissenschaften in der New World Order, Inc., in: Handbuch Literatur und Technik, hrsg. von Hans-Christian Herrmann, Bernhard Dotzler. Berlin, New York: De Gruyter 2025 [i.V.].

  • Sprachkritik als Dezentrierung des Menschen. Post-anthropozentrisches Erzählen bei Ann Cotton und Raphaela Edelbauer, in: Sprachkritik und Sprachzweifel in der österreichischen Literatur, hrsg. von Stephanie Blum. Berlin: Frank & Timme 2025 [i.V].

  • Ilse Schneider-Lengyel: Begründerin und Außenseiterin der Gruppe 47, in: „Der Kritiker kann auch eine Kritikerin sein“. Literaturkritikerinnen im deutschsprachigen Raum: Porträts und Perspektiven vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart, hrsg. von Michael Pilz und Veronika Schuchter. Innsbruck: Innsbruck University Press 2025 [i.V.].

  • Autorfunktion und Raumkonfiguration. Zur Inszenierung des ‚Phänomen Bücher‘, in: Georg Büchner Jahrbuch: Büchners Bühnen 2025 [i.V.].

  • Saiäns-Fiktschen: Popularität und Pop in Paratexten der DDR Science Fiction, in: Paratexte des Populären, hrsg. von Jörg Döring und Niels Werber. Stuttgart: de Gruyter [i.E.].

  • Aleatorische Gleichsinnigkeit oder Die Entdeckung des Lesens und ihre Konsequenzen, in: Chaos, Unverbundenheit, Kombination. Aleatorische (Nicht-)Formen und ihre Rezeption, hg. von Dana Steglich, Jana Vijayakumaran. Bielefeld: transcript [i.E.].

  • Leben & Romanlektüre. Friedrich Schlegels Philosophie des Lebens als Konfrontationstheorie, in: Das Leben im Fokus. Die Naturphilosophie um 1800 im Kontext biozentrischer Debatten der
    Umweltethik / Life in the Spotlight. The Philosophy of Nature around 1800 in the Context of
    Biocentric Debates in Environmental Ethics, hg. von Georg Oswald und Konrad Ott. Baden-Baden: Karl Alber [i.E.].

  • Zwischen Bibel und Bibliothek – Zur medialen Materialität des Buchs 1798/99, in: Romantische Materialitäten, hg. von Frederike Middelhof, Joanna Raisbeck. Stuttgart: Metzler [i.E.].

  • Hausbücher und Buchhäuser. Die materielle Verschränkung von Haus und Buch. In: Poetische Häuser, hg. von Jan Standke und Inger Lison. Trier: WVT [i.E.].

  • „Das soziologische Schreiben als literarische Gattung“. Luc Boltanskis Theorie der ‚Untersuchung‘, gelesen als Gattungstheorie. In: Luc Boltanski und die Literatursoziologie. Hrsg. von David-Christopher Assmann. Heidelberg: Springer [i.E.].

  • Zwischen Selbstbeschreibung und Selbstaussprache. Überlegungen zum Individuellen (in) der Theorie. In: Idiorrhythmie als narratives Konzept in Literatur und Kultur, hg. von Sara Bangert und Quintus Immisch. Berlin, Boston: de Gruyter [i.E.].

4. Erschienene Aufsätze

  • Das ‚Wie‘ der Zukunft. Über Energie und Information literarischer Science Fiction. In: Zukunftswissen? Potenziale prospektiver Erkenntnis am Beispiel der Energiewirtschaft, hg. von Manuel Mackasare. Stuttgart: Metzler 2023, S. 291-314.

  • "Das Recht einer reizenden Verwirrung". Lizensur und Lektüre um 1800. In: Lizensur. Was darf fiktionale Literatur, hg. von Eric Achermann, Daniel Arjomand und Nursan Celik. Stuttgart: Metzler 2023, S. 119-134.

  • Utopische Umschläge. Überlegungen zur Materialität möglicher Welten. In: Lesen / Sehen. Literatur als wahrnehmbare Kommunikation, hg. von Charlotte Coch, Torsten Hahn und Nicolas Pethes. Bielefeld. transcript 2023, S. 267-286.

  • mit Moritz von Stetten: Stimme – Rauschen – Resonanz. Theorie und das Phonische. In: Topik der Theorie. Zur rhetorischen Struktur von Theorien nach deren proklamiertem Ende, hg. von Michael Eggers, Adrian Robanus. Stuttgart: Metzler 2023, S. 271-289.

  • Traduttore traditore. Zur komparativen 'Verbuchung' der Vorlesung. In: Buch-Aisthesis. Philologie und Gestaltungsdiskurs, hg. von Christopher Busch und Oliver Ruf. Bielefeld: transcript 2022, S. 77-102.

  • mit Torsten Hahn: Art. Frühe Neuzeit. In: Handbuch Literatur und Reise, hg. von Hansjörg Bay, Laura Beck, Christof Hamann und Julian Osthues. Stuttgart: Metzler (i. E.).

  • Poetik der Regelkreise oder Thomas Meineckes erzählerische Ethik, in: TEXT+KRITIK 231 (2021): Thomas Meinecke.

  • Utopie/Dystopie oder Simulation. Zur Frage des Raums in der Gegenwartsliteratur, in: Schliff 11 (2020).

  • »Telephone Works« – Symbolische Kommunikationstechnik in Twin Peaks, in: Mysterium Twin Peaks. Zeichen – Welten – Referenzen, hg. von Caroline Frank, Markus Schleich. Wiesbaden 2020, S. 39-57.

  • Form. Perspectives on a Literary Theory (Form. Perspektiven einer literaturwissenschaftlichen Theorie. Universität zu Köln, 28./29.03.2019.), in: JLTonline (07.09.2019). (http://www.jltonline.de/index.php/reviews/article/view/986/2333)

  • Combination of Order and Disorder. The Slip Box as a Medium for Second Order Communication, in: Philology in the Making, hg. von Pál Kelemen, Nicolas Pethes. Bielefeld 2019, S. 177-185.

  • »Aufdringliche Aktivitäten« – Luhmanns Verständnis von Handlungsfähigkeit am Beispiel seiner Auseinandersetzung mit der ‚Frauenforschung‘, in: denken, schreiben, tun. Politische Handlungsfähigkeit in Theorie, Literatur und Medien, hg. von Sabine Zelger et al. Berlin u.a. 2018, S. 103-120.

  • Noch einmal: Lebensform und Möglichkeit des Romans, in: Schliff 5 (2016), S. 121-129

4. Vorträge und Tagungsorganisationen

4.1 Tagungsorganisationen

Internationaler Auftaktworkshop Posthuman Narration and Narratology, Universität zu Köln, 28.-30.. September 2023. [finanziert durch die Initialförderung der PhilFak, Universität zu Köln]

4.2 Vorträge

  • Ein 'posthumanist turn' in der Narratologie? Ideen und Ausblicke, Forschungskolloquium des Literaturwissenschaftlichen Instituts, Universität Graz, 22.05.2024.

  • „Wir gehen nie zum Lesen hinunter ohne den großen Nähkorb“. Weibliche Lesedidaktik in populären Romanen des 19. Jahrhunderts, Vortrag zur Tagung Die Praxeologie der Schreibszene. Schreiben und Lesen als Raum- und Beziehungspraxis 1750–1900, Universität Hildesheim, 13.-15.3.2024.

  • Das Theater auf der Bühne. Das Phänomen Bücher als Staging von (revolutionärer) Theatralität, Vortrag zur Tagung Büchners Bühnen der Georg-Büchner-Gesellschaft, Frankfurt, 23.-25.11.2023.

  • Ilse Schneider-Lenglyel: Begründerin und Außenseiterin der Gruppe 47, Vortrag zum Workshop Der Kritiker kann auch eine Kritikerin sein, Innsbruck, 21.-22.11.2023.

  • Human narratives, posthuman stories: Environments and Media Technologies. Panel: Reading, Watching, Listening, and Experiencing Human and More-Than-Human Worlds, Environmental Humanities Conference 2023, 17.-19.11.2023.

  • Einleitung: Auftaktworkshop Posthumanistische Narrationen und Narratologien, Universität zu Köln, 28. -30. September 2023.
  • „120 Beleckungen; 370 Beriechungen; 500 Schweifwedeleien“. Der Geruchssinn als Domäne hündischer Erzählperspektiven, Vortrag zur Tagung Geruch und Literatur, Universität zu Köln, 20. September 2023.
  • Sprachkritik als Dezentrierung des Menschen: Ann Cotten und Raphaela Edelbauer, Vortrag zur Tagung Sprachkritik und Sprachzweifel, Universität des Saarlandes, Saarbrücken, 24. und 25.8.2023.
  • Kammerspiel im All. Das Raumschiff als (politischer) Mikrokosmos in Science Fiction-Romanen der DDR, Vortrag zum Workshop Mikrotopoi. Zur Poetik kleiner Räume, KWI Essen, 20.-21.07.2023.
  • Veröffentlichung des Privaten - Privatisierung des Offiziellen: Anna Ovena Hoyer (1584–1655) als Grenzgängerin, Vortrag im Rahmen der Vorlesungsreihe Frauen der Vormoderne in den Künsten der FONTE-Stiftung an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch, Berlin, 29.06.2023
  • Leben & Romanlektüre. Die Philosophie des Lebens als Konfrontationstheorie, frei nach Friedrich Schlegel, Vortrag zur Tagung Das Leben im Fokus, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, 20.-22. April 2023.
  • „Sitz im Leben“ revisited. Zur Literatursoziologie der Gattung am Beispiel von Science-Fiction, Vortrag zum Forum Literatursoziologie, Basel, 23./24. März 2023.
  • Aleatorische Gleichsinnigkeit oder Die Entdeckung des Lesens und ihre Konsequenzen, Vortrag zur Tagung "Chaos, Unverbundenheit, Kombination: Aleatorische (Nicht-)Formen und ihre Rezeption", Antwerpen, 17./18. März 2023.
  • Von der Expansion und dem Ungenügen an der kleinen Form. Geschichtsphilosophische Romanlektüren und das ‚Rätsel(hafte)‘, Vortrag zum Interdisziplinären Workshop "Das Rätsel in der Moderne", ZfL Berlin, 11.11.2022.
  • "Zwischen Bibel und Bibliothek - Das Buch als Material/Konzept bei Friedrich Schlegel und Novalis", Vortrag zur Tagung: Romantische Materialitäten, Goethe-Universität Frankfurt, 15.-17.09.2022.
  • "Passen/Nicht-passen: Zur Binarität der Interpretation literarischer Materialitäten", Vortrag zur Tagung: Algorithmizität als Kultur des Verstehens, ZfL Berlin, 10.06.2022.
  • "Die Erzählform des Posthumanismus – Romanpoetik und ihre Reflexion in Lyophilia (2019) und Dave (2021)", Vortrag und Panelleitung des Panels 25:„Wie soll man das erzählen“ - Überlegungen zu einer Posthumanistischen Narratologie, KWG-Jahrestagung "Posthumanismus", Graz, 28.05.2022.
  • „Science Fiction als formale Zukunftswissenschaft“, Tagung Zukunftswissen Energie, Bochum, 25.02.2022 [online].
  • „Individuum/Kollektiv. Eine Systematisierung von Theorien des Rhythmos“, Tagung Idiorrhythmie als narratives Konzept in Literatur und Kultur, Tübingen, 02.02.2022 [online].
  • „Die strukturalistische Tätigkeit. Zu Roland Barthes S/Z.“ Köln, 07.01.2022.
  • „‘Das Recht einer reizenden Verwirrung‘. Lizensur und Lektüre um 1800.“ Tagung Lizensur fiktionaler Literatur, Münster, 01.07.2021 [online].
  • „Ehre und Kapital. Formen der bürgerlichen Selbstverständigung in der Mitte des 19. Jahrhunderts.“ Köln, 15.07.2020.
  • “Kulturkontakt und nationale Selbstverständigung.” Zu Tacitus‘ Germania. Shanghai, 24.09.2017.
  • “Combination of Order and Disorder. The Slip Box as a Medium for Second Order Communication.” Köln, 14.07.2017.
  • „Theorie/Theoria. Selbstentwürfe von Theorie als Praxis“. Budapest, 23.05.2016.
  • „Das Ornamentale in Theorie und Literatur“. Köln, 24.06.2015

4.3 Academic Outreach

  • TransLit 2024: Moderation des Gesprächs zwischen Ann Cotten und Prof. Toshiaki Kobayashi am 05.06.2024, 18 Uhr, Alter Senatssaal, Universität zu Köln.
  • TransLit 2024: Ann Cotten. Einführung und Vorstellung der Autorin im Rahmen des Poetikvortrags am 24. April 2024, 18 Uhr, Literaturhaus Köln (Großer Griechenmarkt 39).
  • TransLit 2023: Leif Randt. Moderation am 8. November 2023, 19.30 Uhr – Gespräch mit der Filmregisseurin Anna Roller: Literatur und Kino: Allegro Pastell goes Cinema, Kino 813 in der BRÜCKE (Hahnenstraße 6).
  • "Das Phänomen Büchner" - Vortrag im Rahmen der Inszenierung "Büchner - Die Weltgeschichte meint es nicht persönlich mit dir" von Björn Gabriel, Theater der Keller, 22.06.2023.
  • Teilnahme an der Podiumsdiskussion im Rahmen der Ausstellungsfinissage 0,5V 0,2MA (and other entangled stories) von Gonzalo H. Rodríguez, Matjö Köln, 18.06.2023.

CV

  • Seit Oktober 2020 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl Prof. Dr. Torsten Hahn, IDSL 1, Universität zu Köln, (Elternzeit: 03/2021-12/2021); Habilitationsprojekt: Ver-Öffentlichen: Weibliches Schreiben und prä-bürgerliche Räume im 17. Jahrhundert
  • 2020: abgeschlossene Promotion mit dem Dissertationsthema: Lektüre als Form: Schlegel - Benjamin - Luhmann, veröffentlicht 2021.
  • Seit Oktober 2014 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl Prof. Dr. Torsten Hahn, IDSL 1, Universität zu Köln (Elternzeit: 04/2018-05/2019)
  • Oktober 2008 – Juli 2014 Studium der Germanistik und Anglistik in Freiburg, Hamilton, NY und Köln