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schliff  | Literaturzeitschrift

„Scherenschleifer und Poeten“
(H. M. Enzensberger)

Im Sommersemester 2014 ist erstmals die Literaturzeitschrift schliff am Institut für deutsche Sprache und Literatur I erschienen. Konzeptionell schließt die Zeitschrift an die von Prof. Dr. Christof Hamann ins Leben gerufene Seminarreihe „Literarisches Schreiben und Literaturwissenschaft“ an. Den jeweiligen Themenschwerpunkt des Seminars nimmt die Zeitschrift in ihren einzelnen Ausgaben auf und zielt darauf, literarische neben literatur-/kulturwissenschaftliche Beiträge zu stellen und auf diese Weise theoretische Reflexion und literarisches Schreiben in eine produktive Spannung zueinander zu setzen. Die Literaturzeitschrift versteht sich als ein eigenständiges Publikationsorgan, in dem Nachwuchsschriftsteller_innen und angehende Literaturwissenschaftler_innen in unmittelbarem Austausch mit renommierten Schriftsteller_innen und etablierten Forscher_innen treten. schliff erscheint zweimal jährlich bei der edition text+kritik (Heft No. 1-4 sind bei der Edition Virgines, Düsseldorf, erschienen).

Bei Fragen zur Literaturzeitschrift wenden Sie sich bitte an die Herausgeberin Dr. Kathrin Schuchmann (schliff-litSpamProtectionuni-koeln.de).

schliff finden Sie auch auf facebook: @schliff.lit

schliff N°13 - Vorankündigung

Klimawandel, Naturkatastrophen, Fridays for Future – Generationenübergreifende Fragen nach einem nachhaltigeren Leben, die seit einiger Zeit den öffentlichen Diskurs zunehmend bestimmen, kreisen um jenen Planeten, den wir am Besten zu kennen scheinen: die Erde. Sie folgt ihren eigenen (Natur-)Gesetzen und bietet einen elementaren Lebensraum, der nicht nur Gegenstand der Untersuchung in den Wissenschaften ist. Vielmehr durchziehen Entwürfe von Naturkräften, vom Zusammenspiel der Elemente und von Existenzweisen auch die Literatur. Sie macht beobachtbar, in welchen Formen die Erde zum Assoziationsgenerator für das komplexe Verhältnis von Kultur und Natur wird. Literarische Vorstellungen und Kartierungsformen erweisen sich dabei zugleich als anschlussfähig für kulturwissenschaftliche Überlegungen, die literaturförmige Darstellungen der Erde in den Fokus stellen. 

schliff N° 13 bildet den Auftakt der Themenreihe „Elementarwelten“ und versammelt literarische, bildkünstlerische und literatur- bzw. kulturwissenschaftliche Beiträge zum Thema „Erde“.

 

 

Ankündigung schliff N°12 | Archive

Wer erinnert, vergisst auch. Vergessen kann nicht nur ärgerlich sein. Es bildet auch eine Strategie zur Bewältigung der Informationsflut, mit der sich die Einzelnen in den unterschiedlichen Lebensbereichen konfrontiert sehen. Während eine derartige Selektion im Einzelfall für Entlastung sorgen mag, stellt das Verhältnis von Erinnern und Vergessen für die Gesellschaft die Herausforderung dar, wie Informationen und Wissen überhaupt archiviert und gespeichert, geordnet und transformiert, erschlossen und überliefert werden. Archiven wie z.B. Bibliotheken und Museen kommt in diesem Zusammenhang eine zentrale Rolle für die Konstruktion von Kulturen zu. Zum kulturellen Archiv gehören allerdings ebenso literarische Texte. Sie können den Lesenden nicht nur an Orte mit archivarischer Funktion führen, sondern stehen selbst im Zeichen von Verfahren des Archivierens.
schliff N°12 versammelt literarische und literatur-/kulturwissenschaftliche Beiträge sowie bildkünstlerische Arbeiten zum Thema Archive.

Hg. von Kathrin Schuchmann

schliff N°12 | Archive erscheint im Frühjahr 2021.
 

schliff N°11 | Utopie

Kann die Apokalypse des einen der Wunschtraum des anderen sein? Was sind die high hopes, die großen Erwartungen, die sich heute mit einem utopischen Denken verbinden? Gegenwärtig scheint wenig so unmöglich und zugleich notwendig wie ein utopisches Denken. Denn über zukunftsoffene Entwürfe nachzudenken bedeutet, die Gegenwart auch auf ihre dystopischen Tendenzen zu befragen. Sich auf eine einsame Insel zu wünschen oder die Kehrseite dessen: nach einem Weg runter von ihr zu suchen – das sind nur zwei Pfade in die Fiktion, die schliff N°11 | Utopie als siebte Ausgabe in der Reihe Lebenswelt durchmisst.

Mit literarischen und literatur- bzw. kulturwissenschaftlichen Beiträgen von Lukas Beck, Steffen Brenner, Charlotte Coch, Christoph Cox, Christoph Danne, Franz Friedrich, Valeria Gordeev, Henning Heske, Adrian Kasnitz, Lisa Krusche, Leo Lemke, Sophia Merwald, Jana Carina Niedert, Hendrik Otremba, Johannes Otte, Rolf Parr, Kathrin Röggla, Erasmus Schöfer, Tom Schulz, Michael Schwarzbach-Dobson, Pia Luisa Steffen, Ilija Trojanow, Wilhelm Voßkamp und Alexander Weinstock sowie mit bildkünstlerischen Beiträgen von Andreas Erb und Hendrik Otremba.

Hg. von Kathrin Schuchmann und Christoph Cox

 

schliff N°10 widmet sich dem Thema Pop und bildet die sechste Ausgabe in der Reihe Lebenswelt: Popmusik, Pop-Literatur, Pop-Art – Pop begegnet als Kompositum in verschiedenen kulturellen Kontexten. Pop-Phänomene zeigen sich als äußerst wandlungsfähig und changieren zwischen Kommerz und Subversion. Der Erfolg von Pop im Bereich künstlerischer Ausdrucksformen scheint dabei weniger darin zu liegen, auf Einzelphänomene festlegbar zu sein, sondern vielmehr darin zu bestehen, eine „Wahrnehmungskunst“ (Thomas Meinecke) darzustellen, die sich auch für die Literatur als formgebend erweisen kann.
Mit literarischen und literatur- bzw. kulturwissenschaftlichen Beiträgen von Marcel Beyer, Steffen Brenner, Samira Clausius, Heinz Drügh, Torsten Hahn, Anika Hoffmanns, Charlotte Jaekel, Kevin Kader, Livia Kleinwächter, Matthias Kniep, Dagmara Kraus, Nadja Küchenmeister, Thomas Meinecke, Rolf Parr, Kerstin Preiwuß, Dirk von Petersdorff, Hans Platzgumer, Ronald Röttel und Julia Schoch sowie mit bildkünstlerischen Arbeiten von Andreas Erb, Dagmara Kraus und Gunter Ruckes.

Hg. von Kathrin Schuchmann
Gefördert vom DEUTSCHEN LITERATURFONDS e. V.

Rezension: Manfred Roth: Pop‘s not dead. Die Literaturzeitschrift „schliff“ haucht in ihrer 10. Ausgabe dem Thema Pop neues Leben ein. In: Literaturkritik.de Nr. 7, Juli 2020 (URL:  https://literaturkritik.de/public/rezension.php?rez_id=26911).

 

schliff N°9 widmet sich dem Thema Technik und bildet die fünfte Ausgabe der Reihe Lebenswelt: von technischen Mitteln und Innovationen, dem mit ihnen verbundenen Fortschritts- glauben und seinen Erschütterungen bis hin zu den Techniken, durch die Schriftsteller_innen selbst zu ‚Erfindern‘ der Wirklichkeit werden.
Mit literarischen und literatur- bzw. kulturwissenschaftlichen Beiträgen von Bruno Achtfaden-Grigori, Lene Albrecht, Hannes Bajohr, Hanna Beuel, Britta Caspers, Susanne Catrein, Karl Wolfgang Flender, Joachim Geil, Gerd Hammer, Harald Kappel, Juliane Kreppel, Maximilian Lange, Leo Lemke, Maria Marggraf, Karl Olsberg, Oliver Ruf, Ferdinand Schmalz, Bastian Schneider, Kevin Sommer, Pia Luisa Steffen und Gregor Weichbrodt sowie mit bildkünstlerischen Arbeiten von Andreas Erb und Gunter Ruckes.

Hg. von Kathrin Schuchmann und Christopher Quadt
Gefördert vom DEUTSCHEN LITERATURFONDS e. V.

schliff N°8 widmet sich dem Thema Landschaft und bildet die vierte Ausgabe der Reihe Lebenswelt.
Mit literarischen und literatur-/kulturwissenschaftlichen Beiträgen von Assal Abedi, Christoph J. Bauer, Mark Behrens, Sebastian Brinks, Susanne Catrein, Christoph Cox, Peter Ellenbruch, Andreas Erb, Franz Friedrich, Metin Genç, Axel Görlach, Christof Hamann, Lena Hintze, Alexander Honold, Rainer Komers, Jürgen Kross, Maximilian Mengeringhaus, Johannes Otte, Nia Perivolaropoulou, Tom Schulz, Arnold Stadler, Britta Tekotte, Lina Weber, Manfred Weinberg und Wolfgang Wurm sowie mit bildkünstlerischen Arbeiten von Susanne Catrein, Andreas Erb und Loreen Fritsch.

Hg. von Kathrin Schuchmann und Christopher Quadt

schliff N°7 widmet sich dem Thema Reisen.
Mit literarischen und literatur-/kulturwissenschaftlichen Beiträgen von Christoph J. Bauer, Christopher Bauer, Michael Braun, Roman Ehrlich, Hans Esselborn, Søren R. Fauth, Yannic Han Biao Federer, Gunther Geltinger, Metin Genç, Patricia Görg, Vivien Grabowski, Daniela Gretz, Roswitha Haring, Verena Hepperle, Lisa James, Julia Jost, Rainer Komers, Laura Konert, Heike Kreutz-Arnold, Joris Löschburg, Sarah Meyer-Dietrich, Florian Neuner, Angelika Overath, Jonas (Phillip Jan-Peter) Rink, Linda Rustemeier, Tobias Steinfeld, Sybil Treiber, Gerrit Walter, Max Willeke sowie mit bildkünstlerischen Arbeiten von Peter Riek und Andreas Erb mit einem Kommentar von Norbert Scheuer.

Hg. von Kathrin Schuchmann & Christopher Quadt

schliff N°6 widmet sich dem Thema Alltag und bildet die zweite Ausgabe der Reihe Lebenswelt.
Mit literarischen und literatur-/kulturwissenschaftlichen Beiträgen von Meliha Avci, Sarah Berger, Anna Beughold, Matthias Dieckmann, Franziska Gerstenberg, Charlotte Jaekel, Björn Kern, Magdalena Kißling, Jette Klimmeck, Roland E. Koch, Selim Özdogan, Julian Osthues, Stefan Petermann, Nicolas Pethes, Oliver Ruf, Eva Runkel, Rafik Schami, Norbert Scheuer, Manon Schnabel, Filippo Smerilli, Saša Stanišic, Thomas von Steinaecker, Peter Wawerzinek, Thomas Wortmann und Wolfgang Wurm, sowie mit bildkünstlerischen Arbeiten von Andreas Erb und Pia Luisa Steffen.

Hg. von Kathrin Schuchmann & Christopher Quadt

schliff N°5 widmet sich dem Thema Lebensformen und bildet den Auftakt der auf fünf Ausgaben angelegten Reihe Lebenswelt.
Mit literarischen und literatur-/kulturwissenschaftlichen Beiträgen von Anahita Babakhani-Kalla, Hanna Beuel, Charlotte Coch, Christoph Cox, Matthias Dieckmann, Jasmin Elagy, Péter Farkas, Christina Griebel, Anna Katharina Hahn, Torsten Hahn, Ulla Hiltl, Patrick Hohlweck, Michael Kohtes, Björn Kuhligk, Lilian Loke, Martin Mittelmeier, Stefan Neuhaus, Sönke Niebuhr, Annette Pehnt, Stefan Petermann, Beate Rothmaier, Simon Rust, Olga Tarapata, Rafatou Tchagao, Paula Vosse, Jan Wagner, Max Willeke und Miriam Zeh sowie mit bildkünstlerischen Arbeiten von Andreas Erb.

Hg. von Kathrin Schuchmann & Christopher Quadt

 

schliff auf der Frankfurter Buchmesse 2016.
Ab der fünften Ausgabe erscheint schliff bei der edition text+kritik. Wir starten hier eine Reihe, die mit Lebenswelt überschrieben und auf insgesamt fünf Ausgaben angelegt ist: Lebensformen, Alltag, Reisen, Landschaft und Technik. Im Dezember erscheint das erste Heft der Reihe zum Thema Lebensformen mit Beiträgen u.a. von Jan Wagner, Anna Katharina Hahn, Péter Farkas, Lilian Loke, Prof. Dr. Torsten Hahn, Prof. Dr. Stefan Neuhaus, Dr. Martin Mittelmeier und Michael Kohtes. Bereits vor diesem Erscheinungstermin war schliff auf der diesjährigen Frankfurter Buchmesse am Stand der edition text+kritik vertreten.

schliff N° 4 reflektiert das Verhältnis von Text und Raum.
Mit literarischen Texten und Essays von Nils Aßmus, María Cecilia Barbetta, Matthias Dieckmann, Marie Franck, Guy Helminger, Bettina Hesse, Giulio Hesse, Ulla Hiltl, Felicitas Hoppe, Barbara Köhler, Sophie Kulik, Andreas Maier, Rainer Merkel, Björn Moll, Svea Neumann, Nicolas Pethes, Martin Roussel, Magdalena Senz, Pia Steffen, Angela Steidele, Uwe Timm, Maximilian Wolfarth und Miriam Zeh sowie mit Collagen von Andreas Erb und künstlerischen Arbeiten von Susanne Catrein.

Hg. von Kathrin Schuchmann & Christopher Quadt

schliff No 3 verschreibt sich der Lyrik.
Mit Gedichten und Essays von Nils Aßmus, Günter Blamberger, Nico Bleutge, Benjamin Brey, Christoph Danne, Matthias Dieckmann, Udo Friedrich, David Gabriel, Alina Geukes, Lars Gustafsson, Andrea Heuser, Lisa James, Adrian Kasnitz, Jochen Kelter, Thorsten Krämer, Michael Krüger, Stan Lafleur, Claudia Liebrand, Christoph Lurtz, Nico Ries, Jan Volker Röhnert, Xaver Römer, Peter Salomon, Walle Sayer, Tom Schulz, Pia Steffen, Aleš Šteger, Julia Trompeter, Wilhelm Voßkamp, Jan Wagner, Helene Wczesniak, Alexander Weinstock und Ron Winkler.

Hg. von Maximilian Mengeringhaus & Kathrin Schuchmann

schliff Nº 2 verschränkt Text | Bild und Bild | Text.
Die Ausgabe setzt auf das spannungsreiche Verhältnis dieser beiden Medien und versammelt Beiträge von Marcel Beyer, Thorsten Krämer, Ulli Lust und Norbert Scheuer nebst Arbeiten von jungen AutorInnen. Literaturwissenschaftliche Essays ergänzen diese Auswahl und reflektieren die Strukturen und Wirkungsweisen von Text-Bild-Beziehungen.

Hg. von Maximilian Mengeringhaus & Kathrin Schuchmann

schliff Nº 1 nimmt den Fokus des Hauptseminars im Wintersemester 2013/14 auf die drei Großgattungen Lyrik, Epik und Drama auf. Sie versammelt Texte von zwölf jungen AutorInnen und stellt sie neben Arbeiten von Daniela Dröscher, Joachim Geil und Tom Schulz. Essays ergänzen die Auswahl und setzen literarisches Schreiben und theoretische Reflexion in eine produktive Spannung, die den Blick für die Vielstimmigkeit der jungen Literatur schärft.

Hg. von Maximilian Mengeringhaus & Kathrin Schuchmann